1. August-Feuerwerk aus Österreich

Feuerwerk für den 1. August.
Feuerwerk für den 1. August. © KEYSTONE/Walter Bieri
Ostschweizer kaufen gerne im benachbarten Ausland ein. Das gilt auch für das Feuerwerk für den Nationalfeiertag. Immer mehr Schweizer kaufen in Feuerwerks-Verkaufsläden in Österreich. Dabei ist lange nicht alles in der Schweiz legal, was in Österreich gezündet werden darf.

Am kommenden Montag werden Schweizerinnen und Schweizer wieder fleissig Raketen in die Luft schiessen. Das freut nicht nur die Feiernden, sondern auch die Feuerwerks-Verkäufer im Nachbarland. “In der letzten Juliwoche – also vor dem Schweizer Nationalfeiertag – sind 80 bis 90 Prozent unserer Kunden aus der Schweiz” sagt Manuela Rehak, Marketing- und Verkaufsleiterin Fireevent Hohenems. “Der Schweizer Kunde gibt im Schnitt 100 bis 150 Franken aus. Wir haben mittlerweile auch Stammkunden aus der Schweiz.”

Feuerwerk zum halben Preis

Das überrascht nicht, denn das Feuerwerk kostet in Österreich gerade mal halb so viel verglichen zur Schweiz. Auch beim Zoll stellt man den wachsenden Feuerwerks-Einkaufstourismus fest. “Wir führen um den 1. August vermehrt Kontrollen durch und stellen immer mehr Feuerwerk fest”, sagt Martin Tschirren, Mediensprecher der Grenzwachtregion III.

Verschiedene Gesetzeslagen

Dabei ist in der Schweiz längst nicht alles legal, was in Österreich verkauft wird. Immer wieder erwischt die Grenzwache Schweizer, die zu viel oder verbotenes Feuerwerk über die Grenze führen möchten. “Ohne Bewilligung darf man 2,5 Kilogramm Feuerwerk in die Schweiz einführen”, sagt Tschirren. Dabei darf nur sogenanntes “handhabungssicheres” Feuerzeug eingeführt werden. Also keine Feuerwerkskörper, die in der Hand gezündet und weggeschmissen werden.

Wer trotzdem solches Feuerwerk in die Schweiz einführt, dem droht eine saftige Busse und unter Umständen sogar eine Anzeige.

Der TVO-Beitrag zum Thema:

(red)


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