1000 Stutz Busse für Justin Bieber

Wegen seiner Spritzfahrt durch Bad Ragaz bekam Justin Bieber Ärger mit der Polizei.
Wegen seiner Spritzfahrt durch Bad Ragaz bekam Justin Bieber Ärger mit der Polizei. © Twitter/JBCrewdotcom
Mitte Juni machte der kanadische Popstar Justin Bieber zwischen seinen Auftritten die Ostschweiz unsicher – und cruiste mit einem Golfwagen durch Bad Ragaz. Das kommt dem Frauenschwarm nun teuer zu stehen: Er muss eine 1000-fränkige Busse bezahlen. 

Justin Bieber verbrachte während seiner Tournee unter anderem einige Tage im Grand Hotel Bad Ragaz – und sorgte für einen riesigen Rummel. Dutzende Belieber (Justin-Bieber-Fans) kamen ins FM1-Land, um ihr Idol zu treffen. Der 23-Jährige fiel aber nicht nur positiv auf: «Gestern haben wir Justin Bieber mit seinem Golfgöppel auf den Strassen rumcruisen gesehen», sagte ein Fan am 13. Juni zu FM1Today.

Fans filmen ihren Liebling:

Das Problem dabei: Es ist verboten, mit einem solchen Fahrzeug ausserhalb eines Golfplatzes herumzufahren, wie Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der St.Galler Kantonspolizei, erklärte. «Der Polizei bleibt nichts anderes übrig, als eine Anzeige gegen Justin Bieber zu schreiben. Auch er muss sich an die Gesetze halten.»

In der Zwischenzeit hat sich die Staatsanwaltschaft den Fall angesehen. Wie «Blick» berichtet, hat der Kanadier eine Busse in der Höhe von 1000 Franken erhalten. Hinzu kommt eine bedingte Geldstrafe von 3000 Franken à fünf Tagessätzen, bestätigt die Kantonspolizei St.Gallen auf Anfrage des Mediums. Bieber habe fahrlässig gehandelt, weil er in einem Wagen ohne Zulassung für den Strassenverkehr und Nummernschild unterwegs gewesen sei.

Die Busse dürfte ein Klacks für den Star sein: Laut «Forbes» verdient niemand unter 30 Jahren so viel wie Bieber, er soll über 80 Millionen Dollar (pro Jahr!) verdienen.

(red.)


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