13 Interessenten fürs Schlager-Openair Flumserberg

Von Michael Ulmann
Das Schlager-Openair findet 2016 zum letzten Mal in den Flumserbergen statt.
Das Schlager-Openair findet 2016 zum letzten Mal in den Flumserbergen statt. © Tagblatt / Ralph Ribi
Für viele Ostschweizer und Bündner Schlagerfans war es ein Schock. Vor zwei Wochen ist bekannt geworden, dass das Schlager-Openair Flumserberg dieses Jahr zum letzten Mal stattfindet. Jetzt zeigt sich: Das Festival wird sicher weitergeführt – einfach an einem anderen Ort. Die Organisatoren sind in Verhandlungen mit 13 Interessenten.

Der Berg bebt weiter. Dies verspricht der Organisator des Schlager-Openair Flumserberg, Fredy Broder, in einem Interview mit FM1. Er verhandelt zurzeit mit 13 Interessenten über eine Weiterführung des beliebten Festivals. Diese kämen aus dem In- und Ausland, sagt Broder. Darunter seien auch solche aus der Ostschweiz und dem Kanton Graubünden. Bei mindestens einem der Bündner Interessenten handelt es sich laut Broder um ein Skigebiet. “Viele sind der Meinung, dass das Festival in der Ost- oder Südostschweiz bleiben muss”, sagt Broder. Détails zu möglichen Nachfolge-Locations wollte er nicht preisgeben.

Schnappt sich Österreich das Festival?

Klar ist, Broder war in den letzten Tagen geschäftlich in Österreich unterwegs und hat dort mit Interessenten über eine Weiterführung des Openairs verhandelt. “Insbesondere in Österreich und Deutschland schüttelt man den Kopf über das Verhalten der Gemeinde Quarten”, so Broder. Er gibt ihr und insbesondere dem Gemeindepräsidenten Roman Zogg die Schuld für das Aus des Festivals. Dieser wehrte sich bereits kurz nach Bekanntwerden des Openair-Aus gegen die Vorwürfe (siehe Link).

Schlammschlacht zeichnet sich ab

Broder seinerseits erhebt unterdessen neue Vorwürfe gegen die Gemeinde Quarten. Konkret soll diese mehrere zehntausend Franken ungerechtfertigte Steuern verlangt haben. Es scheint so, als arte der Streit nun in einer Schlammschlacht aus. Der Quartner Gemeindepräsident Roman Zogg wollte auf Anfrage zu den neuen Vorwürfen keine Stellung nehmen.

 


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