15 Prozent mehr Flugpassagiere

Der Flugplatz Altenrhein ist bei Passagieren beliebt. (Archivbild)
Der Flugplatz Altenrhein ist bei Passagieren beliebt. (Archivbild) © Tagblatt/Ralph Ribi
Im vergangenen Jahr sind knapp 125’000 Passagiere am Flugplatz Altenrhein gestartet oder gelandet – das entspricht einer Zunahme von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den Finanzchef freut’s – derweil sind Fluglärm-Gegner verärgert. 

Immer mehr Personen beginnen oder beenden ihre Reise am Ostschweizer Regionalflughafen Altenrhein. Und dies, obwohl in Altenrhein nicht mehr Flugzeuge auf die Piste gehen. Die Anzahl Starts und Landungen ist seit 2001 kontinuierlich zurückgegangen; seit 2011 befindet sie sich auf dem gleichen Stand.

Grosse Nachfrage nach Wien-Flügen

Thomas Mary, Finanzchef und Mediensprecher des Flugplatzes Altenrhein: «Wir haben eine konstant positive Entwicklung auf den Wien-Flügen und die Charterflüge steigern können.» Das Ergebnis falle sehr gut aus, auch wenn die neue Linie Altenrhein-Friedrichshafen-Köln im März 2017 eingestellt worden ist.

«Kein Geld für Lärmschutz»

Die Vizepräsidentin von «Aktion gegen Fluglärm», Cécile Metzler, wünscht sich einen besseren Lärmschutz. «Jedes Haus, das sich in der Nähe der Autobahn befindet, ist geschützt. Beim Flugplatz hat man kein Geld, das zu machen.» Die Kosten hierfür belaufen sich auf zehn Millionen Franken, so Metzler.

«Doppelt so viele Bewegungen in 70ern»

Mary ist der Meinung, die Situation habe sich verbessert. «In den 70er Jahren gab es doppelt so viele Bewegungen. Das ist lärmmässig kein Vergleich zu heute.»

Wie viel der Passagierzuwachs in Franken bedeutet, gibt der Flugplatz Altenrhein nicht bekannt.

(red.)


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