20 US-Stahlarbeiter knacken 421-Millionen-Dollar Jackpot

Freude bei zwei der "Tennessee 20", die in einer US-Lotterie 421 Millionen Dollar gewannen.
Freude bei zwei der "Tennessee 20", die in einer US-Lotterie 421 Millionen Dollar gewannen. © KEYSTONE/AP The Tennessean/LACY ATKINS
Sie taten sich zusammen und knackten den jackpot. 20 Stahlarbeitern aus dem US-Bundesstaat Tennessee haben 421 Millionen US-Dollar gewonnen. Die «Tennessee 20» investieren seit längerem wöchentlich 120 Dollar in die «Powerball»-Lotterie. Die Gewinner können ihr Glück kaum fassen.

Bei Sofortauszahlung hat der Jackpot nach Angaben der Lotterie einen Wert von 254 Millionen Dollar. Das bringt jedem Spieler 12,7 Millionen Dollar (umgerechnet 12,9 Mio. Franken), abzüglich Steuern. Die Spieler haben sich offensichtlich für diese Art der Auszahlung entschieden.

Ich habe einfach angefangen zu kreischen

Amy O’Neal, die das Glückslos in einem Tabakladen in der Ortschaft Lafayette für die Gruppe gekauft hatte, wusste zunächst nichts von dem Gewinn. Sie wurde von ihrer Familie geweckt: «Ich habe einfach angefangen zu kreischen. Ich dachte, es wäre ein Traum.»

Spielen seit acht Jahren

Die Gewinner, die seit acht Jahren spielen, zeigten sich vor Journalisten überglücklich. «Wir machten mit aus Spass, wir wollten etwas für Tennesse machen», sagt Amy O’Neal. Sie stammen aus 13 verschiedenen Städten des US-Bundesstaates, berichtete die Zeitung «The Tennessean».

Arbeiter wollen in Stahfabrik bleiben

Eine Mehrheit der Gruppe, die komplett in einer Stahlfabrik beschäftigt ist, will dort weiter arbeiten. Alle zeigten sich entschlossen, mit dem Geld Bedürftigen zu helfen. «Als wir erfuhren, wie viel wir gewonnen haben, haben wir uns überlegt, wie vielen Familien wir damit helfen können», sagt Amy O’Neal. Viele könnten aber nun auch einfach ihre Rechnungen bezahlen.

«Das sind alles Leute mit einem Herz aus Gold», sagte Steve Huffmann, einer der Spieler. «Und wenn jetzt ein Warnlicht in meinem Auto angeht, muss mich das gar nicht mehr um den Schlaf bringen», sagte er.

(sda/red)


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