21 Streifenwagen verfolgen zwei Junkies

Insgesamt 21 Streifenwagen der Polizei waren damit beschäftigt, den jungen Autolenker zu verfolgen. (Symbolbild)
Insgesamt 21 Streifenwagen der Polizei waren damit beschäftigt, den jungen Autolenker zu verfolgen. (Symbolbild) © Keystone/DPA SDMG/KRYTZNER
Bei einer halsbrecherischen Flucht vor der Polizei hat ein 18-jähriger Autofahrer aus Braunschweig 21 Streifenwagen beschäftigt. Der Lenker und sein gleichaltriger Mitfahrer hatten Drogen konsumiert und sich deshalb der Polizeikontrolle entziehen wollen.

Der junge Mann sei in der Nacht zum Montag mit bis zu 150 Stundenkilometern über Landstrassen und durch Ortschaften gefahren, teilten die Beamten in der niedersächsischen Stadt mit. Seine Flucht endete erst nach 70 Kilometern in Sachsen-Anhalt in einem Autobahnstau.

Eine Zivilstreife hatte zuvor den Fahrer am Braunschweiger Hauptbahnhof kontrollieren wollen, wo er einen Parkplatz mit quietschenden Reifen verliess. Er ignorierte alle Haltezeichen und raste mit viel zu hoher Geschwindigkeit über eine Landstrasse und eine Autobahn.

Dabei fuhr er mehrfach in den Gegenverkehr und erst im letzten Moment wieder zurück. Ausserdem verhinderte er Überholversuche der Polizei, indem er Schlangenlinien fuhr. Erst auf der Autobahn 2 bei Alleringersleben in Sachsen-Anhalt endete die Flucht, als sein Auto in einen Stau geriet.

Der 18-Jährige und sein gleichaltriger Mitfahrer hatten nach Angaben der Beamten Drogen konsumiert und sich deshalb der Polizeikontrolle entziehen wollen. Insgesamt waren bis zu 21 Streifenwagen aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt im Einsatz.

(SDA)


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