2,3 Millionen für Hotel Linde gesammelt

Den Lindensaal als Wohnraum zu nutzen, kommt für die Projektgruppe «Pro Hotel Linde Heiden» nicht in Frage.
Den Lindensaal als Wohnraum zu nutzen, kommt für die Projektgruppe «Pro Hotel Linde Heiden» nicht in Frage. © zVg
Das Hotel Linde in Heiden scheint vielen Kulturliebhabern am Herzen zu liegen: Um es zu retten, haben sie 2,3 Millionen Franken investiert. Nur noch wenig Geld ist nötig, bis mit der Renovation des Biedermeier-Hauses gestartet werden kann.

Im historischen Gasthaus «Linde» sollen Wohnungen entstehen – dagegen wehrt sich eine Projektgruppe vehement. Heiden verliere bei einer Umnutzung weitere Gästezimmer und sein letztes Biedermeier-Hotel, so ihre Argumentation. «Wohnungen mit ihrer Nachtruheordnung würden die Nutzung des historischen Lindensaals für abendliche Anlässe massiv einschränken», meinte im März auch die Gemeinde Heiden.

Die Projektgruppe setzt sich dafür ein, dass eine Genossenschaft das Hotel Linde nach der Renovation als Hotel- und Restaurantbetrieb weiterführen kann. Für den Kauf der Liegenschaft und die erste Etappe der Sanierung benötigt sie 2,7 Millionen Franken. Wie «Pro Hotel Linde Heiden» mitteilt, wurden bis Donnerstag über 2,3 Millionen Franken zugesichert. 5,2 Millionen Franken wurden für das gesamte Projekt veranschlagt.

Die «Linde» ist schweizweit bekannt. Sie punktet mit einem Biedermeier-Saal, welcher letztes Jahr im Frauenwahlrecht-Drama «Die göttliche Ordnung» zu sehen war.

(lag)


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