Mehr Drama in der Miss-Wahl

Ob sie bei der Wahl mitgemacht hätte, wenn sie mehr Privates von sich hätte zeigen müssen? Die aktuelle Miss Schweiz Lauriane Sallin. (Archivbild)
Ob sie bei der Wahl mitgemacht hätte, wenn sie mehr Privates von sich hätte zeigen müssen? Die aktuelle Miss Schweiz Lauriane Sallin. (Archivbild) © Keystone/ANTHONY ANEX
Schon lange steht die Miss-Schweiz-Wahl auf der Kippe. Nun schaltet sich Dominik Kaiser, Chef des Privatsenders 3+, in die Diskussionen ein. Der TV-Unternehmer will aus der Miss-Wahl ein Realityformat im Stile von «Der Bachelor» machen.

Man habe der Miss Schweiz Organisation um Guido Fluri mehrfach das Angebot gemacht, die Wahl in ein TV-Format umzuwandeln und damit die Kosten der Sendung zu übernehmen, sagt Kaiser der «Schweiz am Sonntag». Die Bedingung wäre «Drama, Emotionen und mehr Protagonisten», wie die Zeitung schreibt. Denn «die Fokussierung einer Miss Schweiz auf einen unnahbaren Gutmenschen», wie Kaiser Fluris Miss Schweiz beschreibt, würde im TV nicht funktionieren.

Fluri erklärte der Zeitung auf Anfrage, kein Interesse am Angebot des Sender zu haben. Der Unternehmer rettete die Miss-Wahl 2013 vor dem Aus und machte die offiziell schönste Frau der Schweiz zu einer Königin «mit Herz», die sich vor allem durch karitatives Engagement hervortun muss.

Doch die Wahl interessiert immer weniger Menschen und findet keinen TV-Sendeplatz – und verliert damit an Wert. Wann die Nachfolgerin der aktuellen Miss Schweiz, Lauriane Sallin, gewählt wird, ist im Moment noch unklar.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen