7 Tipps, wie man trotz Kälte richtig trainiert

Auch wenn es draussen kalt ist, lohnt sich ein Training.
Auch wenn es draussen kalt ist, lohnt sich ein Training. © iStock
In dieser Jahreszeit fällt es einem besonders schwer, sich nach draussen zu begeben und zu bewegen. Es ist nicht nur dunkel, sondern auch schon sehr früh sehr kalt. Mit diesen Tipps fällt es dir leichter, dein tägliches Workout durch zu ziehen.

In dieser Jahreszeit verliert man jegliche Motivation sich irgendwie sportlich zu betätigen. Kein Wunder! Die Tage werden kürzer, die Temperatur tiefer und das Bett irgendwie immer kuschliger. Kaum hat der Winter das erste Mal durch das Stubenfenster geblasen, sind alle Essens- oder Fitnessvorsätze wie weggefegt. Ist ja tatsächlich auch mal schön, einfach im Sofa zu versinken und nichts zu tun. Dennoch kann auch ein langer Winterspaziergang wunderschön sein und dafür braucht es gar nicht soooo viel Überwindung.

1. Es werde Licht

Die ganze Fitness-Winter-Kater-Stimmung beginnt bereits im Bett. In dem Moment nämlich, in dem man das erste Mal die Schlummern-Taste drückt. Des Fitness’ und allgemein des gesunden Schlafes Tod. Denn die Schlummer-Funktion stört einem immer wieder beim Schlafen, was mehr Stress auslöst als Erholung. Darum Tipp eins: Niemals die Schlummern-Taste drücken. Und Tipp zwei: Beim ersten Erklingen des Weckers sofort das Licht einschalten. Dann fällt einem das Aufstehen um einiges leichter.

Licht gleich nach dem ersten Klingeln anzünden hilft. (Bild: iStock)

Licht gleich nach dem ersten Klingeln anzünden hilft. (Bild: iStock)

2. Drinnen aufwärmen

Um mit dem schlaftrunkenen Gesichtsausdruck und den teilweise noch schlappen Gliedmassen nicht sofort in Minustemperaturen einzutauchen, empfiehlt sich ein Warm-Up drinnen. Ein paar Hampel-Männer, Päckli-Sprünge oder Liegestütze. So kann sich der Körper langsam an das bevorstehende Workout akklimatisieren.

Aufwärmen kann man noch im Warmen. (Bild: iStock)

Aufwärmen kann man noch im Warmen. (Bild: iStock)

3. Die Kleidung ist alles

Natürlich kann man im Winter nicht in T-Shirt und kurzen Hosen joggen. Dennoch sollte man nicht den Rollkragenpulli umlegen, ein bisschen warm dürfte es schon werden. Im Winter spricht jedoch nichts gegen bequeme lange Jogginghosen und einen langärmligen lockeren Pullover. Auch sollten die Ohren und bei eisigen Temperaturen allenfalls die Hände gut eingepackt sein.

Auf die Kleidung kommt es an. (Bild: iStock)

Auf die Kleidung kommt es an. (Bild: iStock)

4. Serien streamen

Es gibt Tage, da hilft alles nichts. Da möchte man sich einfach nur die Bettdecke bis zum Mund hochziehen, den Fernsehen einschalten und eine Serie nach der anderen schauen. Klar ist es im Bett oder auf der Couch am bequemsten, aber warum nicht während des Fernsehens noch Sport treiben? Zum Beispiel auf dem Hometrainer oder auf dem Velo? Oder ein Krafttraining im Bett einbauen und zum Beispiel immer, wenn sich zwei Menschen küssen, fünf Rumpfbeugen oder wenn jemand erschossen wird, fünf Liegestützen machen.

Trainieren vor dem Fernsehen macht doppelt Spass. (Bild: iStock)

Trainieren vor dem Fernsehen macht doppelt Spass. (Bild: iStock)

5. Hindernisse einbauen

Der Winter ist nicht nur kalt, hässlich und blöd. Er ist zugleich ein Abenteuer. Jeden Tag sieht die Winterlandschaft etwas anders aus, was gleichzeitig die Outdoor Aktivitäten abwechslungsreicher macht. Die normale Laufstrecke kann so zum Hindernislauf werden. Statt den ganzen Weg zu joggen, kann man eine Passage durch den Tiefschnee laufen oder über Schneemauern springen. Ist die Strasse besonders rutschig, kann man Ausfallschritte machen. Im Winter braucht es für das Training zwar mehr Überwindung, es kann jedoch auch viel abwechlungsreicher sein.

Man kann sich das Workout selbst abwechslungsreicher gestalten (Bild: iStock)

Man kann sich das Workout selbst abwechslungsreicher gestalten (Bild: iStock)

6. Sporttasche mit ins Geschäft nehmen

Es gibt nichts Schöneres, als von der Arbeit nach Hause zu kommen, sich eine heisse Schokolade zu kochen, unter die Wolldecke zu kuscheln und dort für den Rest des Abends zu bleiben. Ist man erst einmal zuhause, gibt es fast kein Aufstehen mehr. Darum dieser Tipp: Nimm die Sporttasche gleich mit zur Arbeit. So musst du direkt nach der Arbeit zum Sport und hast keine Ausreden mehr.

Sporttasche gleich mit zur Arbeit nehmen hilft. (Bild: iStock)

Sporttasche gleich mit zur Arbeit nehmen hilft. (Bild: iStock)

7. Organisiere Trainings-Kollegen

Sport braucht für viele sowieso schon sehr viel Überwindung. Hat man jemanden, der einem immer wieder motiviert, fällt es um einiges leichter. Organisiert Laufgruppen, Bikegruppen oder Krafttrainings-Gruppen. Macht einfach eine WhatsApp-Gruppe, sagt wann, wie, wo und jeder der will, trifft sich an einem bestimmten Ort und man quält sich gemeinsam. Denn gemeinsames Leid ist ja bekanntlich geteiltes Leid.

Geteiltes Leid ist halbes Leid - Nehmt euch Trainings-Buddys (Bild: iStock)

Geteiltes Leid ist halbes Leid – Nehmt euch Trainings-Buddys (Bild: iStock)

(abl)


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