88. Oscars: Stallone musste sich Erscheinen zwei Mal überlegen

Erst hatte er Hemmungen: Doch nun wird der nominierte Schauspieler Sylvester Stallone trotz laufender Diskriminierungsdebatte an den Oscars teilnehmen (Archiv).
Erst hatte er Hemmungen: Doch nun wird der nominierte Schauspieler Sylvester Stallone trotz laufender Diskriminierungsdebatte an den Oscars teilnehmen (Archiv). © /AP Invision/JORDAN STRAUSS
Sylvester Stallone ist zwar erstmals seit 40 Jahren wieder für einen Oscar nominiert, musste sich aber dennoch zwei Mal überlegen, ob er an der Gala am 28. Februar in Los Angeles teilnehmen will. Grund sei die laufende Diskussion um die Ignorierung von Minderheiten.

Grundsätzlich freue er sich natürlich: “Ich habe nie gedacht, dass ich diesen Markstein nochmals erreichen werde”, erzählte der 69-Jährige am Montag beim Oscar-Lunch. “Ich könnte nicht aufgeregter sein – meine Töchter sehen mich nun wirklich als Schauspieler, nicht nur als schlechten Golfer.” Das erste und bis vor kurzem letzte Mal war Stallone für den Ur-“Rocky” aus 1976 nominiert gewesen – jetzt für “Creed – Rocky’s Legacy”.

Sein afroamerikanischer Co-Star Michael B. Jordan und der ebenfalls schwarze Regisseur und Autor Ryan Coogler gingen hingegen leer aus. Nach der Ankündigung von Will Smith und Regisseur Spike Lee, der Oscar-Verleihung fernbleiben zu wollen, habe er Coogler gefragt, wie er sich verhalten solle, so Stallone: “Er hat gesagt: ‘Geh einfach hin und versuche, unseren Film zu repräsentieren’.”

(SDA)


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