Abstimmung zum Asylzentrum wird verschoben

Das Empfangs- und Verfahrenszentrum in Altstätten soll bei einem Neubau geschlossen werden.
Das Empfangs- und Verfahrenszentrum in Altstätten soll bei einem Neubau geschlossen werden. © Ralph Ribi/St.Galler Tagblatt
Altstätten verschiebt die Abstimmung über den Verkauf der Parzelle im Hädler an den Bund, der dort ein Asylzentrum bauen will. Grund sind die noch laufenden Verhandlungen.

Die Stadt Altstätten verhandelt mit dem Bund und dem Kanton St.Gallen über das Betriebskonzept und die Begleitmassnahmen für das künftige Bundesasylzentrum. “Diese Gespräche verlaufen grundsätzlich konstruktiv, der Abschluss wird voraussichtlich im Verlaufe des Sommers erfolgen”, heisst es in einer Mitteilung der Stadtkanzlei Altstätten.

Der Bund will im Hädler ein neues Bundesasylzentrum für maximal 390 Asylsuchende realisieren. Das Zentrum soll das heute Empfangs- und Verfahrenszentrum an der Bleichemühlistrasse ersetzen. Es sollen rund 130 Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Stadt Altstätten und der Bund haben sich bereits im letzten Frühling über den Kaufpreis geeinigt.

“Die Abstimmung über den Verkauf wird erst stattfinden, wenn die Regelungen zur Zusammenarbeit zwischen Bund, Kanton St.Gallen und der Stadt Altstätten vereinbart sind”, heisst es weiter. In ersten Gesprächen konnten die meisten Themen bereits geklärt werden. “Für einige wenige aber wichtige Forderungen der Stadt Altstätten konnte noch keine gemeinsame Lösung gefunden werden”, schreibt die Stadtkanzlei. Hier geht es insbesondere um die finanzielle Belastung Altstättens.

(red.)


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