Ahlmann mit kluger Taktik zum Basel-Sieg

Der Deutsche Christian Ahlmann auf seinem Sieges-Ritt in Basel
Der Deutsche Christian Ahlmann auf seinem Sieges-Ritt in Basel © KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS
Der Deutsche Christian Ahlmann hat einen Lauf: Der Leader der Weltcup-Qualifikation gewinnt im Stechen mit Codex One mit kluger Taktik den mit 330’000 Franken dotierten Grand Prix am CSI Basel.

Der 40-jährige Christian Ahlmann blieb als einziger der drei fürs Stechen qualifizierten Reiter fehlerlos und verwies die franzöische EM-Vierte Pénélope Leprevost mit Vagabond de la Pomme nach einem Abwurf und die entthronte portugisische Titelverteidigerin Lucina Diniz nach zwei Versehen mit Fit for Fun in der Barrage auf die weiteren Podestplätze.

Ahlmann, der GP-Sieger von Aachen 2014, war für den ersten deutschen GP-Triumph in Basel verantwortlich und wurde mit einer Siegesprämie von 100’000 Franken belohnt. Leprevost wurde mit 75’000, Diniz mit 50’000 Franken entschädigt.

Vier Schweizer erreichten nach makelloser erster Runde den zweiten Durchgang. Keiner vermochte aber ins Stechen vorzudringen. Alle patzten. Als beste Schweizerin klassierte sich Jane Richard Philips mit Pablo de Virton nach einem Abwurf am vierten Hindernis als Zehnte.

Die Urnerin Claudia Gisler wurde nach einem Versehen an einem Oxer Zwölfte. Martin Fuchs scheiterte an einem Bidet-Steilsprung und wurde 14. vor Werner Muff mit Pollendr, der einen Stopp in Kauf nehmen musste und auf Rang 15 zurückfiel.

(SDA)


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