Akademie der Künste eröffnet Luc-Bondy-Archiv

Die Akademie der Künste in Berlin eröffnet Ende November 2017 das Archiv des Schweizer Theater- und Opernregisseurs Luc Bondy. Gleichzeitig erscheint eine Monografie. (Archiv)
Die Akademie der Künste in Berlin eröffnet Ende November 2017 das Archiv des Schweizer Theater- und Opernregisseurs Luc Bondy. Gleichzeitig erscheint eine Monografie. (Archiv) © Keystone/EDDY RISCH
Die Akademie der Künste in Berlin eröffnet am 28. November das Luc-Bondy-Archiv. Gleichentags stellt sie eine Monografie zu Leben und Werk des Schweizer Theater- und Opernregisseurs vor. An diesem Tag vor zwei Jahren ist Bondy im Alter von 67 Jahren gestorben.

Der 1948 in Zürich geborene Luc Bondy war einer der prägenden europäischen Theater- und Opernregisseure seit den 1970er Jahren, wie die Akademie der Künste am Montag in ihrer Mitteilung schreibt. Ihr hat Bondy noch zu Lebzeiten sein Archiv anvertraut. Es gebe Auskunft über seine Arbeit an den wichtigsten Schauspiel- und Opernhäuser und sei nun für die Nutzung jetzt erschlossen.

Am 28. November erscheint zudem die Monografie «In die Luft schreiben. Luc Bondy und sein Theater», die bisher unveröffentlichte Texte Bondys in Beziehung setzt zu zahlreichen Originalbeiträgen von Weggefährten. Ergänzt werden diese Texte durch Bühnen- und Kostümentwürfe sowie Szenen- und Privatfotos.

Das von Bondys langjährigem Mitarbeiter Geoffrey Layton herausgegebene Buch zeigt – so die Akademie der Künste weiter – «die Fülle und Vielfalt des künstlerischen Schaffens des Regisseurs und lässt Autorinnen und Autoren aus mehreren Ländern und Schaffensphasen zu Wort kommen.» Darunter befinden sich Isabelle Huppert, Yasmina Reza, Botho Strauss und Peter Handke.

(SDA)


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