Albanien dabei, Niederlande muss zittern

Die Elftal wäre erstmals seit 1984 nicht bei einer EM dabei.
Die Elftal wäre erstmals seit 1984 nicht bei einer EM dabei. © Die Elftal wäre erstmals seit 1984 nicht bei einer EM dabei. (EPA/Stanley Gontha)
Bereits 15 Teams haben sich für die EM 2016 in Frankreich qualifiziert. Um die restlichen 9 Starplätze kämpfen auch grosse Namen wie die Türkei, Niederlande, Ukraine, Russland und Schweden.  Auch für Estland geht es heute gegen die Schweiz um viel.

“Es geht ja um nichts mehr”, heisst es vor dem heutigen Spiel der Schweiz gegen Estland überall. Naja, die Esten würden da wohl widersprechen. Sollte Estland zu Hause gegen die Schweiz hoch gewinnen und gleichzeitig Slowenien gegen San Marino verlieren, dann würden die Esten in den Playoffs um einen EM-Platz kämpfen dürfen. Und Slowenien hätte das Nachsehen. Zugegeben: Ein eher unwahrscheinliches Szenario.

Richtig spannend wird es hingegen in der Gruppe A. Dort muss die Niederlande um die EM-Teilnahme zittern. Die Türken haben als Dritter zwei Punkte Vorsprung und die bessere direkte Bilanz vorzuweisen. Beide Mannschaften müssen am Dienstag gegen bereits qualifizierte Teams antreten: Die Niederlande gegen die Tschechische Republik, die Türkei gegen Island. Ja, Island ist für die EM qualifiziert.

Hier alle bereits qualifizierten Teams: Schweiz, Island, Tschechische Republik, Belgien, Wales, Spanien, Deutschland, Polen, England, Nordirland, Rumänien, Österreich, Italien, Portugal, Albanien und Gastgeber Frankreich.

Noch eine Chance auf einen Startplatz haben Bosnien und Herzegowina, Türkei, Niederlande, Israel, Zypern, Slowakei, Ukraine, Irland, Slowenien, Estland, Russland, Schweden, Norwegen, Kroatien, Bulgarien, Dänemark und Ungarn. Bereits ausgeschieden sind Andorra, Armenien, Aserbaidschan, Weissrussland, Bulgarien, Färöer, Finnland, Mazedonien, Georgien, Gibraltar, Griechenland, Kasachstan, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Moldawien, Montenegro, San Marino, Schottland und Serbien.

In der Qualifikation treten 53 Nationen in neun Gruppen gegeneinander an. Die Gruppensieger, Gruppenzweiten und der beste Gruppendritte (derzeit Ungarn) sind direkt qualifiziert. Die acht restlichen drittplatzierten Teams treten in den Playoffs im November gegeneinander an.

(rr)


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