Alle gegen die SVP

Die Wahll von Roland Eberle in den Ständerat gilt als sicher. Seine SVP muss dennoch zittern.
Die Wahll von Roland Eberle in den Ständerat gilt als sicher. Seine SVP muss dennoch zittern. © KEYSTONE/Maxime Schmid
Die GLP wird bei den Nationalratswahlen im Thurgau Federn lassen. Die SVP dürfte stärkste Partei bleiben, muss aber ebenfalls um einen Sitz zittern. FM1Today berichtet live und ausführlich über den Wahlsonntag.

Die bisherigen Thurgauer Ständerate Roland Eberle (SVP) und Brigitte Häberli (CVP) sind unbestritten und können den Champagner – oder passender: den Most – bereits kalt stellen. Der einzige Widersacher Klemenz Somm (GLP) ist chancenlos.

Bündnis der Mitteparteien

So gilt das Interesse an Sonntag vor allem den Nationalratswahlen. Denn dort ist vieles möglich, auch dass aus einer Wahlsiegerin rasch eine Verliererin werden kann. Die SVP dürfte im Thurgau die dominierende Kraft bleiben. Doch nun kommen die Listenverbindungen und mit ihnen die verzerrenden Kräfte ins Spiel. Die Mitteparteien haben sich zusammengeschlossen. Sie könnten nun der SVP – dank spezieller Wahlarithmetik – einen Sitz abjagen. Profitieren würden FDP oder CVP.

Spitzenkandidat aus der Regierung

Wie in St.Gallen wird die GLP Einbussen verzeichnen. Beste Chancen, den Sitz von Thomas Böhni zu erben, hat die FDP mit Regierungsrat Kaspar Schläpfer. (red)

 

Kanton Thurgau

Anzahl Ständeräte: 2

Bisher und wiederkandidierend:

Roland Eberle (SVP)

Brigitte Häberli (CVP)

 

Anzahl Nationalräte: 6

Bisher und wiederkandidierend:

Markus Hausamann (SVP)

Verena Herzog (SVP)

Hansjörg Walter (SVP)

Christian Lohr (CVP)

Thomas Böhni (GLP)

Edith Graf-Litscher (SP)


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