Als Junger hat Schneider-Ammann auf dem Greifensee gerudert

Hat selbst Erfahrung als Ruderer: Bundespräsident Johann Schneider-Ammann am Freitag im House of Switzerland in Rio de Janeiro.
Hat selbst Erfahrung als Ruderer: Bundespräsident Johann Schneider-Ammann am Freitag im House of Switzerland in Rio de Janeiro. © sda
Bundespräsident Schneider-Ammann nimmt mit über 40 anderen Staatschefs an der Eröffnungsfeier der olympischen Spiele teil. Für die kommenden Tage freut er sich besonders auf die Ballsportarten – und aufs Rudern. Vor Jahren hat er selbst auf dem Greifensee gerudert.

“Auf die Ball- und Teamsportarten freue ich mich besonders”, sagte Bundespräsident Johann Schneider-Ammann am Freitag im House of Switzerland in Rio zur Nachrichtenagentur sda. “Zudem fasziniert mich das Rudern.”

Der Grund: In den Jahren von 1979 bis 1981 hat der heutige Wirtschaftsminister auf dem Greifensee im Kanton Zürich für einen Norweger mitgerudert. Der Sportler war Mitglied der norwegischen Nationalmannschaft und lebte aufgrund seiner Anstellung als Oberassistent an der Poliklinik in der Schweiz.

Nicht nur die sportliche Leistung fasziniert den Bundespräsidenten. Es beeindrucke ihn auch, dass Junge aus der ganzen Welt zusammenkommen, um sich sportlich und fair zu messen. Dies trage dazu bei, Verständnis für unterschiedliche Kulturen zu schaffen und zur richtigen Zeit am richtigen Ort Spannung abzubauen. “Der Sport hat eine wichtige Rolle: Er lehrt die Jungen, wie man mit Wettbewerb, Sieg und Niederlagen umgeht.”

In der Nacht auf Samstag Schweizer Zeit nimmt Schneider-Ammann an der Eröffnungsfeier der olympischen Spiele teil – auf der Tribüne mit 45 geladenen Staatschefs, dem Schweizer Botschafter André Regli und offiziellen Vertretern des Weltsports.

Vor seiner Ankunft in Rio de Janeiro hatte Schneider-Ammann in der Hauptstadt Brasília mit drei brasilianischen Ministern über Freihandelsabkommen, Steuerfragen und Bildung diskutiert. Brasilien ist der grösste Handelspartner der Schweiz in Lateinamerika, und die Schweiz will die Beziehungen noch verstärken. Am Wochenende finden weitere Treffen und Anlässe statt, unter anderem zum Unternehmertum in Brasilien.

Vor den Gesprächen in Brasilien hatte der Wirtschaftsminister einen Zwischenstopp in Kolumbien eingelegt, wo er von Präsident Juan Manuel Santos in Bogotá zu einem offiziellen Besuch empfangen worden war.

(SDA)


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