Alt Bundesrat Leuenberger stand als Kind unter Dauer-Bewachung

Gott hält nichts von Datenschutz und blickt jedem direkt ins Hirn - das jedenfalls bläuten Moritz Leuenbergers Eltern ihm als Kind ein (Archiv).
Gott hält nichts von Datenschutz und blickt jedem direkt ins Hirn - das jedenfalls bläuten Moritz Leuenbergers Eltern ihm als Kind ein (Archiv). © /KEYSTONE/LUKAS LEHMANN
Zimmer aufräumen, Teller leer essen, absolute Wertordnungen: Alt Bundesrat Moritz Leuenberger ist streng erzogen worden. Als Kind stand er unter permanenter Observation: Gott lese seine Gedanken, bläuten ihm die Eltern ein. “Nichts von Datenschutz”, sagt er.

Der Drill hat sich moralisch gesehen ausgezahlt: Leuenberger ist am glücklichsten, wenn er 200 Prozent arbeiten darf, er hatte als Bundesrat Berater aus dem gegnerischen Lager und er fährt Elektrotöffli, wie er der “Schweizer Illustrierten” erzählte. Auch einen Organspendeausweis hat er – damit er sich nach seinem Tod noch nützlich machen kann.

Seine einzige “Sünde” scheinbar: Er heizt mit Öl. “Ich weiss, dass ich Sonnenkollektoren einbauen sollte, aber ich weiss, dass die Nachbarn damit nicht einverstanden sind”.

(SDA)


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