Amokläufer von Oregon erschoss sich im Klassenzimmer

Polizeichef Jim Burge gab weitere Details zum Hergang des Amoklaufs an einer Schule im US-Bundesstaat Oregon bekannt.
Polizeichef Jim Burge gab weitere Details zum Hergang des Amoklaufs an einer Schule im US-Bundesstaat Oregon bekannt. © KEYSTONE/AP The Register-Guard/CHRIS PIETSCH
Nach seinem Amoklauf an einer Hochschule im US-Bundesstaat Oregon hat sich der 26-jährige Schütze in einem Klassenzimmer selbst erschossen. Nach Polizei wurde der junge Mann von einer Polizeikugel verletzt, bevor er in das Klassenzimmer ging und sich selbst richtete.

Der 26-Jährige hatte am Donnerstag vergangener Woche im Umpqua Community College in Roseburg um sich geschossen. Er tötete fünf Frauen und vier Männer und verletzte neun weitere Menschen. Der Polizeichef der Kleinstadt, Jim Burge, gab am Mittwoch vor Journalisten weitere Details zum Hergang der Schiesserei ab.

Nach Behördenangaben war der Schütze selbst an der Hochschule eingeschrieben und eröffnete das Feuer in einem seiner Kurse. Laut Polizei wurden 14 Waffen im Besitz des Amokschützen gefunden, davon allein sechs am Tatort.

US-Präsident Barack Obama will am Freitag in den Bundesstaat im Westen des Landes reisen und dort Angehörige der Opfer treffen. Nach dem Amoklauf hatte Obama seinem Frust über die seiner Meinung nach zu lockeren Waffengesetze freien Lauf gelassen.

(SDA)


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