Andri Ragettli und Co. gehen leer aus

Andri Ragettli verpasste den Sprung auf das Podest
Andri Ragettli verpasste den Sprung auf das Podest © KEYSTONE/AP/KIN CHEUNG
Die Schweizer Ski-Freestyler verpassen im Slopestyle der Männer eine weitere Medaille. Andri Ragettli, Elias Ambühl und Jonas Hunziker müssen sich im Final mit den Plätzen 7, 9 und 10 begnügen.

Die Schweizer Ski-Freestyler hatten im Vorfeld des Slopestyle-Wettkampfs in Bokwang weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Zuerst ging ein Video viral, dass Fabian Bösch zeigte, wie er sich einhändig auf der Aussenseite einer Rolltreppe hochziehen liess und wie sie zu zweit auf einem Gabelstapler «Cool Runnings» imitierten, dann erkrankten Bösch und Elias Ambühl am Norovirus und wurden vorübergehend vom Team getrennt.

Im Wettkampf zeigten die Schweizer auch ihre sportlichen Fähigkeiten, zu einem Exploit wie bei den Frauen, als Sarah Höfflin und Mathilde Gremaud zu Gold und Silber sprangen, reichte es allerdings nicht. Trotz guter Leistungen konnten Ragettli und Co. in den Kampf um die Medaillen nicht eingreifen, was vor allem für den 19-Jährigen aus Flims eine Enttäuschung war. In der Qualifikation hatte Ragettli noch Platz 2 belegt, letztlich musste er sich mit dem 7. Rang und einem Diplom begnügen. Elias Ambühl wurde Neunter, Jonas Hunziker belegte Rang 10.

Gold ging an den Norweger Östyein Braaten, der gleich im ersten Finaldurchgang mit 95,00 Punkten den besten Run der gesamten Konkurrenz zeigte. Silber holte der Amerikaner Nick Goepper, der vor vier Jahren in Sotschi Bronze gewonnen hatte. Dritter wurde der Kanadier Alex Beaulieu-Marchand.

Obwohl Edelmetall verpasst wurde, rehabilitierte sich das Schweizer Team für das schwache Abschneiden vor vier Jahren, als bei der olympischen Slopestyle-Premiere keiner den Einzug in den Final geschafft hatte. Als einziger der vier Swiss-Ski-Starter verpasste diesmal Fabian Bösch den Sprung in die Top 12. Der 20-jährige Engelberger, der am Norovirus erkrankt war, brachte keinen der beiden Läufe ohne groben Schnitzer ins Ziel.

Neben Bösch schafften mit dem schwedischen X-Games-Sieger Henrik Harlaut und dem amerikanische Weltmeister McRae Williams auch zwei weitere Mitfavoriten den Sprung in den Final nicht.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen