Andy Borg hielt Stadl-Verjüngung von Anfang an für falsch

Andy Borg (r.) hat es immer gesagt: Die Verjüngung des traditionellen "Musikantenstadls" mit dem Moderations-Duo Francine Jordi (l.) und Alexander Mazza kann nicht funktionieren (Archiv).
Andy Borg (r.) hat es immer gesagt: Die Verjüngung des traditionellen "Musikantenstadls" mit dem Moderations-Duo Francine Jordi (l.) und Alexander Mazza kann nicht funktionieren (Archiv). © /dapd/WINFRIED ROTHERMEL
Andy Borg bedauert die Absetzung der “Stadlshow” wegen schlechter Quoten. “Es bricht mir und ich glaube auch Millionen von Musikantenstadl-Fans das Herz, auf die Trümmer eines 34 Jahre jungen Fernsehklassikers blicken zu müssen.”

Die Schweizer Schlagersängerin Francine Jordi und der deutsche Moderator Alexander Mazza sollten ab September mit der “Stadlshow” jüngere Zuschauer anlocken. Eine falsche Strategie, wie Borg nicht erst in diesem Interview mit der “Bild”-Zeitung sagte. Für ihn stehen die Schuldigen am Niedergang des traditionsreichen Formats fest: “Ganz klar diejenigen, die die Entscheidung getroffen haben, den Stadl zu verjüngen.

Es sei ganz klar eine Entscheidung gegen die Zuschauer gewesen, sagte der 55-Jährige weiter. Am Dienstag hatte der Bayerische Rundfunk (BR) das Aus der Show verkündet. Nur an Silvester soll es noch Ausgaben geben. Andy Borg hatte den populären “Musikantenstadl” 2006 von Karl Moik übernommen. Im Sommer schmissen ihn der BR und die Partnersender aber raus, um den Weg frei für eine Neuauflage der Volksmusiksendung zu machen.

(SDA)


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