Andy Murray muss in Paris nachsitzen

Andy Murray musste gegen Radek Stepanek lange Zeit leiden
Andy Murray musste gegen Radek Stepanek lange Zeit leiden © KEYSTONE/AP/CHRISTOPHE ENA
Andy Murray muss beim French Open am Dienstag nachsitzen. Die Erstrunden-Partie des Weltranglisten-Zweiten gegen Radek Stepanek wurde wegen Dunkelheit beim Stand von 3:6, 3:6, 6:0, 4:2 unterbrochen.

Murray tat sich gegen den in der Weltrangliste nur noch auf Platz 128 geführten Stepanek lange Zeit sehr schwer. Der 37-jährige Tscheche brachte den Schotten mit seinem offensiven Spiel immer wieder in Bedrängnis. Nach den verlorenen ersten zwei Sätzen fand Murray deutlich besser in die Partie, während Stepanek, mit 37 Jahren der älteste Spieler im Tableau, etwas die Kraft verliess.

Als bislang bestgesetzter Spieler scheiterte Marin Cilic (ATP 10). Der US-Open-Sieger von 2014, der am Samstag beim Geneva Open gegen Stan Wawrinka den Final verloren hatte, unterlag dem Qualifikanten Marco Trungelliti (ATP 166). Für den 26-jährigen Argentinier war es erst der vierte Sieg auf ATP-Niveau.

Im Frauen-Tableau schieden die beiden Italienerinnen, Roberta Vinci (WTA 7) und Sara Errani (WTA 18), schon in der 1. Runde aus. Errani scheiterte an der Bulgarin Tsvetana Pironkova (WTA 102) deutlich mit 3:6, 2:6. Die 29-Jährige, die seit Mitte April auf der WTA-Tour keinen Match mehr gewonnen hat, erreichte in Roland Garros zuletzt viermal in Folge mindestens die Viertelfinals. Vinci, die Weltranglisten-Siebte und Finalistin des letzten US Open, verlor gegen die Ukrainerin Kateryna Bondarenko (WTA 65) 1:6, 3:6.

(SDA)


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