Jolie: Flüchtlinge dürfen sich nicht wie Bettler fühlen

UNO-Sonderbotschafterin Angelina Jolie - hier im März in einem syrischen Flüchtlingscamp - rief am Wochenende in einer BBS-Sendung zur Solidarität mit Flüchtlingen auf. (Archivbild)
UNO-Sonderbotschafterin Angelina Jolie - hier im März in einem syrischen Flüchtlingscamp - rief am Wochenende in einer BBS-Sendung zur Solidarität mit Flüchtlingen auf. (Archivbild) © KEYSTONE/AP/BILAL HUSSEIN
Angelina Jolie hat zu einem globalen Kraftakt für die Flüchtlinge in der Welt aufgerufen. “Das ist eine Pflicht, die auf uns alle zukommt”, sagte sie in einer emotionalen Rede in London. Und es dürfe nicht sein, dass sich Flüchtlinge wie Bettler fühlten.

Zugleich warnte die 40-Jährige alle Länder davor, der Versuchung der Abschottung nachzugeben. “Wenn das Haus Deines Nachbarn brennt, bist Du nicht sicher, wenn Du Deine Tür zumachst”, fügte die UNO-Sonderbotschafterin hinzu, die sich seit Jahren für Flüchtlinge engagiert.

Sie sprach am Montag in einer Sondersendung in den BBC-Studios in London. Es dürfe auch keine Unterscheidung zwischen “muslimischen Flüchtlingen” und etwa “christlichen Flüchtlingen” geben.

Zugleich fand sie lobende Worte für die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel. “Ich denke, das kam aus einem wundervollen emotionalem Antrieb.” Merkel habe zeigen wollen, “dass es Offenheit gibt”. Jolie betonte auch, es sei wichtig, dass alle Flüchtlinge korrekt registriert würden.

(SDA)


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