Angy Burris erste Gitarre lebt im Historischen Museum wieder auf

Mindestens ebenso cool wie die Fender-Gitarre: Angy Burris Büffelschädel-Gitarre der Marke Eigenbau (hier bei einem Auftritt am Westernball 1995 in Luzern) (Archiv).
Mindestens ebenso cool wie die Fender-Gitarre: Angy Burris Büffelschädel-Gitarre der Marke Eigenbau (hier bei einem Auftritt am Westernball 1995 in Luzern) (Archiv). © /KEYSTONE/STR
Das Historische Museum Luzern hat aus dem Nachlass des Musikers und Heimweh-Indianers Angy Burri dessen erste Elektrogitarre erworben. Das Instrument von 1963 symbolisiert die Anfänge des Pop in Luzern und soll nicht in die Vitrine, sondern zurück auf die Bühne.

Die Fender Stratocaster Dakota Red sei eine der ersten elektrischen Gitarren, die im Kanton Luzern für Auftritte verwendet worden seien, sagte Christoph Lichtin, Direktor des Historischen Museums Luzern, zur Nachrichtenagentur sda. Dieser erwarb das rot-weisse Instrument aus dem Nachlass des verstorbenen Künstlers.

Der gebürtiger Zuger Angy Burri war im Dezember 2013 mit 74 in Wolhusen LU an einem Herzversagen gestorben. Er hinterliess neben einem Schuldenberg vor allem ein breites kulturelles Werk. Der “Stadtindianer” gründete in den sechziger Jahren die Band Apaches. Er lancierte den Western Ball und drehte den ersten Schweizer Western, “The Wolfer”.

(SDA)


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