Arbeiter flicken die grösste Schweizerfahne

Von Linda Aeschlimann
Arbeiter flickten die Fahne schon in der Wand notbedürftig.
Arbeiter flickten die Fahne schon in der Wand notbedürftig. © pd
Nach einem Gewitter ist die grösste Schweizerfahne am Säntis gerissen. Bruno Vattioni, Geschäftsführer der Säntis Schwebebahnen, erklärt, wie die Fahne nun geflickt wird.

Herr Vattioni, was ist mit der Fahne geschehen?
Bruno Vattioni: Es ist halt so, wie es ist am Säntis: Er ist unberechenbar. Gestern gegen 18 Uhr hatten wir ein kräftiges Gewitter und da gab es einen Schranz quer über das weisse Kreuz.

Ihre erste Reaktion?
Vattioni: Grosser Schreck und Frust. Wir haben sehr viel Energie, Lust und Freude investiert. Wenn man von unten auf den Berg schaut, weiss man nicht genau, wie viel von der Fahne kaputt ist.

Wie schlimm ist der Schaden?
Vattioni: Derzeit sind drei Höhenarbeiter in der Wand und begutachten den Schaden. Zudem flicken sie die gröbsten Risse und schauen, dass der Schaden nicht grösser wird. Am Dienstag kommt die Fahne ja sowieso wieder runter.

Wie reparieren die Höhenarbeiter eine solche Fahne?
Vattioni: Mit Nadel und Faden (lacht). Nein, es braucht schon ein bisschen mehr. Sie versuchen, mit Seilen den Schranz zu flicken.

Sehen wir die Schweizerfahne auch nächstes Jahr am Säntis?
Vattioni: Garantieren kann man am Säntis nie etwas. Aber wir geben unser Bestes, dass das klappt.


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