Arbeitslosigkeit wird grösser werden

Bundespräsident Johann Schneider-Ammann spricht Befürchtungen aus.
Bundespräsident Johann Schneider-Ammann spricht Befürchtungen aus. © (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Bundespräsident Johann Schneider-Ammann prophezeit ein Ende der tiefen Arbeitslosenquote in der Schweiz. “Weitere schlechte Nachrichten werden wahrscheinlich folgen”, sagte der Wirtschaftsminister im Interview mit der “NZZ am Sonntag”.

Seine Aussage war in Anspielung auf die angekündigten Stellenabbauplänen von Credit Suisse, Swisscom und Alstom gemeint. Viele Firmen stünden nach wie vor enorm unter Druck. “Die tiefe Arbeitslosigkeit können wir wohl nicht ganz halten.” Wesentliche Ursache der Probleme sei der gegenüber dem Euro weiterhin starke Franken. Im Dezember waren in der Schweiz so viele Menschen ohne Arbeit wie seit April 2010 nicht mehr. Die Arbeitslosenquote stieg von 3,4 Prozent im November auf 3,7 Prozent.

(SDA)


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