Armee überprüft ihre Prozesse

Die Armee ergreift Massnahmen gegen die vielen Diebstähle im Militär (Symbolbild)
Die Armee ergreift Massnahmen gegen die vielen Diebstähle im Militär (Symbolbild) © KEYSTONE/Christian Beutler
Nach den vielen Vorfällen bei der Schweizer Armee, bei denen unter anderem Sprengstoff und Handgranaten entwendet wurden, ergreift die Schweizerische Armee nun Massnahmen.

Die Vorfälle haben keinen ersichtlichen Zusammenhang, teilt die Armee mit. Da in letzter Zeit aber häufig Dinge entwendet wurden, ohne dass dies jemand bemerkt hätte, werden nun die Prozesse und Abläufe innerhalb der Armee überprüft.

“Die Armee ist sich der Verantwortung bewusst, die sie im Umgang mit sensitivem Material und gefährlichen Gütern hat”, schreibt die Armee in einer Mitteilung. Die nun angeordnete Überprüfung der Abläufe soll allfällige Gemeinsamkeiten zwischen den vergangenen Ereignissen aufdecken. So könnte eventuell herausgefunden werden, ob das durchaus gefährliche Diebesgut systematisch gestohlen wurde.

Die Militärjustiz ermittelt ausserdem in allen Fällen.

(enf)


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