Schwere Verluste für IS

Moschee in Mahin in der syrischen Provinz Homs. (Archiv)
Moschee in Mahin in der syrischen Provinz Homs. (Archiv) © /AP Website of Islamic State militants/UNCREDITED
Die syrischen Regierungstruppen haben eine Stadt und ein Dorf in der Provinz Homs vom Islamischer Staat zurückerobert. Die Terrormiliz erlitt schwere Verluste

Beim Vorstoss wurden die Truppen von Machthaber Baschar al-Assad von russischen Kampfbombern und Helikoptern unterstützt. IS-Kämpfer hatten Mahin am 1.November überrannt. Vor der Rückeroberung war eine Feuerpause vereinbart worden, allerdings hatten Regierungstruppen Kontrollposten um die Stadt herum errichtet. Die syrischen Streitkräfte könnten nun auch die Stadt Al-Karjatain ins Visier nehmen, die noch unter IS-Kontrolle steht und die 15 Kilometer vor Mahin liegt.

Nach Angaben der Beobachtungsstelle rückten die Assad-Truppen auch auf die Vororte der weltberühmten Ruinenstadt Palmyra vor, die der IS im Mai erobert hatte. Seitdem zerstörten die Extremisten dort zahlreiche bedeutende Tempel.

Wegen der russischen Angriffe in Syrien hat der Irak den Flugverkehr im Norden des Landes vorübergehend eingestellt. Flüge in die kurdischen Autonomiegebiete seien für 48 Stunden ausgesetzt worden, erklärte Iraks Behörde für zivile Luftfahrt am Montag.

Diese Entscheidung diene dem Schutz der Passagiere, hiess es. Moskau bombardiert seit Ende September Ziele in Syrien und setzt dabei Langstreckenbomber und Marschflugkörper ein. Die Marschflugkörper werden teilweise vom Kaspischen Meer aus abgeschossen und überqueren den Iran und den Nordirak. Bewohner in den kurdischen Autonomiegebieten des Landes hatten immer wieder berichtet, die Marschflugkörper gehört zu haben.

Betroffen von der Entscheidung der irakischen Luftfahrtbehörde sind Flüge von und nach Erbil sowie die Stadt Suleimanija. Auf den anderen Flughäfen des Landes gehe der Flugverkehr normal weiter.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen