Aston Martin baut zweites Werk in Wales

Das Schweizer-Ex-Bondgirl Ursula Andress reiste zu ihrem 70. Geburtstag in einem James Bond Aston Martin DB5 im Hafen von Edinburgh an, um auf der Royal Yacht Brittania zu feiern. (Archiv)
Das Schweizer-Ex-Bondgirl Ursula Andress reiste zu ihrem 70. Geburtstag in einem James Bond Aston Martin DB5 im Hafen von Edinburgh an, um auf der Royal Yacht Brittania zu feiern. (Archiv) © KEYSTONE/GARY DOAK
Der Hersteller des berühmten James-Bond-Wagens, Aston Martin, wird sein zweites Werk in Grossbritannien in Wales bauen. Ab 2020 soll dort der neue DBX vom Band laufen, ein Crossover-Modell mit SUV-Elementen. Mehr als 90 Prozent der Autos sind für den Export bestimmt.

Der britische Regierungschef David Cameron lobte, die Entscheidung des Autobauers zeige “echtes Vertrauen in unsere Wirtschaft”. Die britische Autobranche boome – wegen der wirtschaftlichen Stärke und dem einfachen Zugang zum europäischen Markt, erklärte Cameron, der am Wochenende ein Referendum über den Austritt seines Landes aus der EU für Juni angekündigt hatte.

Das neue Werk von Aston Martin entsteht in dem Dorf St Athan auf ehemaligem Land des Verteidigungsministeriums. Das erste Werk des Autobauers steht in Gaydon in Mittelengland. Aston Martin baute den Sportwagen DB5, mit dem Sean Connery als James Bond seine riskanten Einsätze fuhr.

(SDA)


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