ASTRA hebt Zulassungsverbot für einzelne VW-Autotypen wieder auf

Für jene Autos, die nachweislich nicht manipuliert sind, gilt das Zulassungsverbot des ASTRA nicht mehr.
Für jene Autos, die nachweislich nicht manipuliert sind, gilt das Zulassungsverbot des ASTRA nicht mehr. © KEYSTONE/AP/RICK BOWMER
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hebt sein Zulassungsverbot für einige Fahrzeuge aus dem VW-Konzern wieder auf: Es handelt sich um Autos, bei denen erwiesen ist, dass sie nicht von den Abgasmanipulationen betroffen sind.

Diese Fahrzeugtypen könnten ab sofort wieder normal zugelassen werden, teilte das ASTRA am Dienstag mit. Es handelt sich um die Nutzfahrzeugmodelle T5, TG, Amarok und Crafter von Volkswagen mit Dieselmotoren.

Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe die Angaben von Volkswagen bestätigt, wonach diese Fahrzeuge nicht manipuliert sind, sagte ASTRA-Mediensprecher Thomas Rohrbach der Nachrichtenagentur sda.

Auch verschiedene Modelle der Marken Audi, Seat, Skoda und Volkswagen mit neueren Dieselmotorvarianten seien nicht betroffen, schreibt das ASTRA. Diese können ebenfalls wieder in Verkehr gesetzt werden.

Welche Modelle das sind, lässt sich aber nicht generell sagen, wie Rohrbach erklärte. Das müsse im Einzelfall geklärt werden – mit der jeweiligen Fahrgestellnummer. Diese können Kunden entweder dem Strassenverkehrsamt angeben oder sie auf der VW-Webseite eingeben. Dann erhalten sie Klarheit, ob ein bestimmtes Auto möglicherweise manipuliert ist oder nicht.

Für die mutmasslich manipulierten Fahrzeuge gilt das Zulassungsverbot des ASTRA weiterhin: Grundsätzlich sind das jene Modelle der Marken Audi, Seat, Skoda und Volkswagen, die mit Dieselmotoren der Ausführungen 1,2TDI, 1,6TDI und 2,0TDI ausgestattet sind und der EURO5-Abgasnorm entsprechen.

(SDA)


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