Asyl-Bundeszentrum kann geplant werden

Das Empfangs- und Verfahrenszentrum an der Bleichemühlistrasse.
Das Empfangs- und Verfahrenszentrum an der Bleichemühlistrasse. © Ralph Ribi/St.Galler Tagblatt
Keine der Altstätter Parteien will gegen den Teilzonenplan für das neue Asyl-Bundeszentrum im Hädler das Referendum ergreifen. Die Parteipräsidenten sind für einen Neu- statt Umbau.

Die Präsidenten von SVP, FDP, CVP und SP Altstätten sind sich einig: Das Empfangs- und Verfahrenszentrum soll raus aus dem Wohnquartier. Dafür wird eine Parzelle im Hädler, direkt vor dem Regionalgefängnis, eingezont. Die Parteien werden dagegen kein Referendum ergreifen, schreibt der “Rheintaler“.

Wie Andreas Broger von der CVP gegenüber der Zeitung sagt, wäre den Parteipräsidenten ein Neubau lieber: “Es wird vertraglich festgelegt, dass maximal 390 Plätze für Asylsuchende entstehen.” Bei einem Umbau könnten es plötzlich mehr sein.

Der Verkauf des Landes im Hädler an den Bund wäre mit einem Rückkauf der Parzelle beim heutigen EVZ verbunden und deshalb finanziell attraktiv. Sechs Millionen Franken würde der Bund bezahlen.

(red.)


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