Asylbewerber gehen aufeinander los

Die Polizei musste im Empfangs- und Verfahrenszentrum Kreuzlingen einschreiten.
Die Polizei musste im Empfangs- und Verfahrenszentrum Kreuzlingen einschreiten. © (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstag im Empfangs- und Verfahrenszentrum Kreuzlingen einschreiten müssen, weil unter mehreren Asylbewerbern ein Streit ausgebrochen war.

Der Zwischenfall ereignete sich laut Meldung der Kantonspolizei am Samstag kurz nach 11.30 Uhr beim Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) an der Döbelistrasse. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau griffen sechs georgische Asylbewerber unvermittelt einen Afrikaner an und schlugen auf ihn ein. In der Folge mischten sich mehrere Asylbewerber ein und es kam zu einem Handgemenge zwischen zirka 30 Personen.

Afrikaner verletzt

Die Kantonspolizei Thurgau war sofort mit mehreren Patrouillen vor Ort und brachte die Lage unter Kontrolle. Sie wurden dabei vom Grenzwachtkorps unterstützt.

In der Folge wurden die sechs Georgier im Alter zwischen 24 und 40 Jahren in Polizeigewahrsam genommen. Der 17-jährige Afrikaner wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Die genauen Umstände werden durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen hat eine Strafuntersuchung eröffnet. (red)


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