Asylsuchender stirbt an Stichverletzungen

Der 39-jährige Ägypter erlag seinen schweren Stichverletzungen
Der 39-jährige Ägypter erlag seinen schweren Stichverletzungen © Kantonspolizei St.Gallen
Der 39-jährige Asylsuchende, der am Dienstag in einer Asylunterkunft bei Mels durch einen Mitbewohner schwer verletzt wurde, ist vergangene Nacht an seinen Stichverletzungen gestorben. Die Polizei hat die Tatwaffe gefunden.

Am Dienstagvormittag ist ein 39-jähriger Ägypter nach einer Auseinandersetzung in der Gruppenunterkunft Heiligkreuz mit schweren Stichverletzungen ins Spital eingeliefert worden. Am Mittwochmorgen teilt die Kantonspolizei St.Gallen mit, dass der 39-Jährige in der vergangenen Nacht seinen schweren Verletzungen erlegen ist.

Tatwaffe gefunden

Wie Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, auf Anfrage sagt, habe die Polizei die mutmassliche Tatwaffe inzwischen gefunden. «Wir fanden die Waffe in der Nähe der Stelle, wo wir den mutmasslichen Täter festgenommen haben.» Ein 33-jähriger Algerier wurde kurz nach der Tat im Zentrum von Mels verhaftet. Aus ermittlungstaktischen Gründen könne zur Art der Waffe derzeit nichts gesagt werden, erklärt Rezzoli.

Täter wurde vernommen

Ob inzwischen der Grund für die Auseinandersetzung der beiden Bewohner bekannt ist, kann Rezzoli nicht beantworten. Er sagt lediglich: «Die Polizei und die Staatsanwaltschaft haben in den Stunden seit der Tat weitere Erkenntnisse gesammelt. Dazu können wir jedoch noch keine Details bekannt geben.» Inzwischen sei der mutmassliche Täter vernommen worden. Genauere Angaben kann Rezzoli jedoch aufgrund der laufenden Ermittlungen auch dazu nicht machen.

(red.)


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