Asylunterkunft in Heiden wurde geschlossen

Die Asylsuchenden wurden aus der Zivilschutzanlage Heiden ausquartiert.
Die Asylsuchenden wurden aus der Zivilschutzanlage Heiden ausquartiert. © sgt
Die befristete Bundesasylunterkunft in Heiden wurde nach sechs Monaten geschlossen. Die Verantwortlichen und die Gemeinde ziehen eine positive Bilanz.

“Die Unterbringung der Asylsuchenden in Heiden verlief weitgehend problemlos”, schreibt das Staatssekretariat für Migration (SEM) in einer Mitteilung. Seit der Inbetriebnahme der Zivilschutzanlage am 15. Februar wurden 416 Asylsuchende in Heiden untergebracht. Die grosse Mehrheit dieser Personen befand sich in einem Dublin-Verfahren und wartete auf die Überstellung in einen anderen Dublin-Staat. Ihre durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Heiden betrug 35 Tage.

Bei der Betreuung der Asylsuchenden erprobten das SEM und der Kanton Appenzell Ausserrhoden erstmals erfolgreich die Zusammenarbeit zwischen professioneller Betreuungsorganisation und Zivilschutz. Die Zivilschutzdienstleistenden wurden vor allem für Personentransporte und einfache Betreuungsaufgaben eingesetzt. Die Asylsuchenden konnten an gemeinnützigen Beschäftigungsprogrammen gegen Littering, bei Arbeiten im Forst sowie in den Grünanlagen der Gemeinde mitwirken. Die Betreuungsarbeit wurde ergänzt durch Freizeitangebote seitens freiwilliger Helferinnen aus der Gemeinde Heiden.

(red)

 


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