Ausstellung in Seewen SO zum 100. Todestag von Max Reger

Das Museum für Musikautomaten in Seewen SO besitzt eine der wenigen Britannic-Orgeln, die noch spielbar sind
Das Museum für Musikautomaten in Seewen SO besitzt eine der wenigen Britannic-Orgeln, die noch spielbar sind © Museum für Musikautomaten Seewen SO
Das Museum für Musikautomaten in Seewen SO widmet Max Reger eine Ausstellung. Anlass ist der 100. Todestag des deutschen Komponisten, Organisten und Pianisten. Er starb am 11. Mai 1916 im Alter von 43 Jahren.

“Der letzte Romantiker? Max Reger und die Welte-Philharmonie-Orgel” heisst die Ausstellung vom 11. Mai bis 20. November. Die Firma M. Welte & Söhne in Freiburg im Breisgau hat seit 1905 Pianisten, seit 1911 auch zahlreiche Organisten auf Musikrollen verewigt. Das Aufnahmeverfahren für Orgel hiess Welte-Philharmonie, dasjenige für Klavier nannte die Firma Welte-Mignon.

Insgesamt 16 Musikrollen entstanden aus Regers Aufnahmen als Organist und Pianist. Daraus wurden später auch Schallplatten produziert. Sie hiessen “Unvergänglich – unvergessen” oder “Reger spielt Reger”.

Dank einer vom Museum für Musikautomaten Seewen in Zusammenarbeit mit dem Münchner Classic-Label OehmsClassics 2014 produzierten Doppel-CD sind nun sämtliche Orgelwerke zu hören, die Max Reger (1873-1916) für Welte einspielte.

Das Museum in Seewen verfügt mit seiner Britannic-Orgel über eine der wenigen Welte-Philharmonie-Orgeln weltweit, die noch spielbar sind. Für die Dauer der kleinen Sonderschau werden auf Britannic-Führungen wahlweise eine Klavier- oder Orgelkomposition Regers vorgeführt. Die Führungen finden jeweils vom Dienstag bis Sonntag statt (13.40 und 15.40 Uhr).

(SDA)


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