Auswärtssiege für Aussenseiter

Der Davoser Beat Forster im unzimperlichen Kampf gegen den Berner Cory Conacher
Der Davoser Beat Forster im unzimperlichen Kampf gegen den Berner Cory Conacher © KEYSTONE/JUERGEN STAIGER
Die Playoff-Halbfinal in der Eishockeymeisterschaft beginnt mit Aussenseitersiegen. Bern (8. der Qualifikation) siegt in Davos (2.) 5:4 n.V. und Lugano (5.) setzt sich in Genf mit 5:0 durch.Packend verlief die Partie in Davos. Bern führte bis zur 42.

Minute mit 4:1, ehe Davos mit einem furiosen Schlussabschnitt noch ausglich. Alain Berger gelang in der Verlängerung nach 66 Minuten und 47 Sekunden das 5:4-Siegtor. Bern gewann zum dritten Mal in diesen Playoffs auswärts eine Partie in der Overtime.

Noch ist erst eines von maximal sieben Spielen gespielt. Noch können der HC Davos und der Genève-Servette HC die Serien drehen. Dennoch ist die Frage erlaubt: Sind die 50 Runden Qualifikation im Schweizer Hockey nichts mehr wert? Derzeit befinden sich mit Lugano und Bern zwei Teams auf Finalkurs, welche die Regular Season nicht unter den ersten vier abgeschlossen haben. Schon 2012 bestritten mit Bern (als Fünfter) und den ZSC Lions (als Siebenter) zwei Aussenseiter nach der Qualifikation den Playoff-Final.

In der Abstiegsrunde sicherte sich der EHC Biel mit einem 3:2-Heimsieg über die SCL Tigers den Heimvorteil für die Playout-Serie. Biel und Langnau stehen sich ab Samstag in einer Best-of-7-Serie gegenüber. Der Verlierer bestreitet dann entweder gegen die Rapperswil-Jona Lakers die Ligaqualifikation oder verbleibt trotzdem in der NLA (wenn Ajoie, das nicht aufsteigen will, die NLB-Meisterschaft gewinnt).

(SDA)


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