Auswanderer Walti: «Es tut weh»

Walter Fitze fällt es schwer, die Heimat zu verlassen. Es fliessen sogar Tränen.
Walter Fitze fällt es schwer, die Heimat zu verlassen. Es fliessen sogar Tränen. © TVO
Es ist ein emotionaler Moment, als Walter und Imelda Fitze vor dem Auswandern ihr ganzes Hab und Gut zusammenpacken müssen. War es die richtige Entscheidung, nach Ungarn zu ziehen?

«Es tut weh», sagt Walter Fitze in der dritten Folge «Mensche i de Ostschwiz – Heimweh-Menschen» auf TVO. Gemeinsam mit seiner Frau Imelda verlässt er Stein in Appenzell Ausserrhoden, um in Ungarn alt zu werden. Nur das Wenigste können die Rentner mitnehmen. «Das Haus in Ungarn ist schon möbliert», erklärt der 62-jährige Walti.

Während der letzten Wochen in der Ostschweiz haben Walter und Imelda nochmals viele Bräuche – darunter die Silvesterchläuse und den Bloch – miterlebt. «Die Erinnerungen nehme ich mit», sagt Walti. Wenn er vor seinem neuen Haus in Ungarn sitze, werde er in Gedanken die Berge und Hügel der Heimat sehen. «Ich bin ein Appenzeller.»

Vorschau auf dritte Folge «Heimweh-Menschen»: 

Das Ehepaar Fitze wandert nicht ganz freiwillig aus. Es fehlt das Geld, um die Pension in der Schweiz zu geniessen.

In der dritten Folge von «Mensche i de Ostschwiz – Heimweh-Menschen» erzählt der Walzenhauser Lastwagenfahrer Peter Stricker von seinen Fahrten zu DDR-Zeiten. Weiter auf Entdeckungsreise sind die Sambierinnen Betty und Grace. Auf dem Säntis sehen sie zum ersten Mal Schnee. Die neue Folge «Heimweh-Menschen» gibt es am Sonntag ab 18.15 Uhr auf TVO. Alle bisherigen Folgen können online nachgeschaut werden.

(lag)


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