Auszeit kostet Servette einen Punkt

Benjamin Conz pariert den Schuss von Genfs Daniel Rubin
Benjamin Conz pariert den Schuss von Genfs Daniel Rubin © KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI
Das Derby zwischen Servette und Fribourg entspricht einem Abziehbild des ersten Duells zwischen diesen Teams vor drei Wochen. Diesmal gewinnen die Genfer mit 3:2 nach Verlängerung.

In Runde 1 in Freiburg führte Gottéron 2:0, verspielte diesen Vorsprung und setzte sich schliesslich in der Overtime durch. Diesmal führte Servette nach 34 Minuten 2:0, kontrollierte die Partie, musste den Gegner aber ausgleichen lassen. In der Verlängerung rettete Timothy Kast den Servettiens aber den verdienten Sieg.

Zum zweiten Mal in dieser Saison kostete eine kollektive Auszeit Servette einen Punkt. Gegen die SCL Tigers hatte Servette im Finish, als der Gegner ohne Goalie spielte, eine 2:0-Führung verspielt. Gegen Gottéron realisierten Yannick Rathgeb (im Powerplay) und Andrej Bykow in der Schlussphase des zweiten Abschnitts innerhalb von 57 Sekunden den 2:2-Ausgleich.

Seit dem Startsieg gegen Servette gewann Fribourg bloss noch gegen Biel, diesem 4:3-Erfolg stehen fünf Niederlagen gegenüber. Am Samstag im Heimspiel gegen Davos bietet sich dem scheidenden Coach Gerd Zenhäusern die letzte Chance, noch einen Sieg zu feiern. Bei Fribourg – Davos stehen sich die beiden Teams gegenüber, die neben Ambri (11.) und Langnau (12.) derzeit unter dem Strich stehen.

Genève-Servette – Fribourg-Gottéron 3:2 (1:0, 1:2, 0:0, 1:0) n.V.

5762 Zuschauer. – SR DiPietro/Stricker, Borga/Stuber. – Tore: 9. Rod (Slater, Jérémy Wick) 1:0. 34. Rubin (Simek, Ehrhardt) 2:0. 37. (36:20) Rathgeb (Pihlström, Ritola/Ausschluss Mayer) 2:1. 38. (37:17) Bykow (Sprunger) 2:2. 63. (62:06 Kast (Rubin, Jérémy Wick) 3:2. – Strafen: 10mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 6mal 2 Minuten gegen Fribourg. – PostFinance-Topskorer: Schweri; Sprunger.

Genève-Servette: Mayer; Loeffel, Ehrhardt; Vukovic, Kast; Jacquemet, Almond; Chuard; Simek, Rubin, Spaling; Schweri, Romy, Riat; Jérémy Wick, Slater, Rod; Traber, Heinimann, Douay; Petschenig.

Fribourg: Benjamin Conz; Rathgeb, Alexandre Picard II; Marc Abplanalp, Schilt; Stalder, Chavaillaz; Maret, Kienzle; Ritola, Pouliot, Pihlström; Sprunger, Bykow, Mottet; Loichat, Anton Gustafsson, Flavio Schmutz; John Fritsche, Rivera, Caryl Neuenschwander.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Eliot Antonietti, Mercier, Santorelli, Leonelli und Fransson, Fribourg ohne Leeger, Mauldin, Neukom (alle verletzt) und Cervenka (World Cup).

(SDA)


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