Baby wird Mafioso zum Verhängnis

Auch für einen Mafiosi geht Vaterliebe über alles.
Auch für einen Mafiosi geht Vaterliebe über alles. © Archiv
Die Freude über seinen neugeborenen Sohn ist einem Mafioso in Italien zum Verhängnis geworden: Nach italienischen Presseberichten vom Samstag verliess Nicola De Martino sein Versteck, um sich in einer Wohnung in Neapel mit seiner Frau zu treffen und einen Blick auf den Kleinen zu werfen.

Dabei wurde der 23-Jährige, der wegen Mitgliedschaft in der Camorra, Drogenhandels und illegalen Waffenbesitzes mit internationalem Haftbefehl gesucht wurde, von der Polizei gefasst. Die berüchtigte Camorra gehört zu den ältesten Mafia-Organisationen Italiens.

Am Freitag hatte die italienische Polizei einen Erfolg im Kampf gegen die rivalisierende Mafia-Gruppe der ‘Ndrangheta gemeldet. Nach einjähriger Überwachung wurden zwei der meistgesuchten Mafia-Bosse des Landes in einem bunkerartigen Versteck in den Bergen im Süden des Landes aufgespürt und verhaftet. (red)


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