Bacsinszky/Hingis im Viertelfinal gegen die Chan-Schwestern

Gut in Form: Timea Bacsinszky (li.) und Martina Hingis freuen sich über den Viertelfinal-Einzug
Gut in Form: Timea Bacsinszky (li.) und Martina Hingis freuen sich über den Viertelfinal-Einzug © KEYSTONE/PETER KLAUNZER
Timea Bacsinszky und Martina Hingis treffen nach ihrem Sieg gegen Bethanie Mattek-Sands/Coco Vandeweghe im Olympia-Viertelfinal auf die taiwanesischen Chan-Schwestern.

Im ersten Satz mussten die Schweizerinnen gegen die beiden Amerikanerinnen nur in ihrem ersten Aufschlagsspiel zwei Breakbälle abwehren, nützten anschliessend ihrerseits ihren zweiten Breakball zur 3:2-Führung. Nach 41 Minuten gewannen Bacsinszky/Hingis den ersten Durchgang mit 6:4.

Im 2. Satz konnten die 27-jährige Waadtländerin und die 35-jährige Ostschweizerin einen Breakball zum 3:2 nicht nutzen, gaben dafür postwendend den Service zum 2:4-Rückstand ab. Es war die einzige brenzlige Situation in diesem Spiel.

Mattek-Sands, die 2015 zusammen mit der Tschechin Lucie Safarova immerhin zwei Grand-Slam-Doppel gewonnen hat (Australian- und Franch-Open) und ihre Partnerin Vandeweghe gewann keinen Spiel mehr. Nach 83 Minuten und dem zweiten Matchball war der 6:4, 6:4-Triumph perfekt.

Im Viertelfinal treffen Bacsinszky/Hingis auf das als Nummer 3 gesetzte Geschwisterpaar Chan Hao-Ching/Chan Yung-Jan aus Taiwan, das sich in drei Sätzen gegen die Britinnen Johanna Konta/Heather Watson durchsetzte.

Das Hoffen auf eine Medaille ist weiter erlaubt. Einerseits, weil sich Bacsinszky und Hingis auf dem Platz von Spiel zu Spiel besser verstehen, andererseits, weil in der unteren Tableau-Hälfte die an Nummer 2 gesetzten Französinnen Caroline Garcia/Kristina Mladenovic bereits ausgeschieden sind.

(SDA)


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