Barbara Terpoorten outet sich als Schlossgeist und Heulsuse

Barbara Terpoorten (Mitte) bei den Dreharbeiten zur zweiten Staffel der SRF-Krimiserie "Der Bestatter" 2013 in Zumikon (Archiv)
Barbara Terpoorten (Mitte) bei den Dreharbeiten zur zweiten Staffel der SRF-Krimiserie "Der Bestatter" 2013 in Zumikon (Archiv) © /KEYSTONE/ALEXANDRA WEY
Ab Dienstag geht die SRF-Krimiserie “Der Bestatter” in ihre vierte Runde und mit ihr Barbara Terpoorten als Kommissarin Anna-Maria Giovanoli. Im Vorfeld verrät die Walliserin zehn Geheimnisse, zum Beispiel, dass sie ein Brocki-Fan und spaghettisüchtig ist.

“Im Stockalperpalast in Brig habe ich einen grossen Teil meiner Kindheit und Jugend verbracht”, erzählt die 40-jährige Terpoorten dem “Blick”. “Als Babysitterin der Kinder des Schlosswarts hatte ich Zutritt zu fast allen Räumen. Ich fühlte mich damals wie ein Schlossgeist.” Später mutierte sie zur Computer-Niete. “Bei Problemen mit dem Computer verliere ich schnell die Nerven.”

Dabei bekommt sie Schweissausbrüche. Freude macht ihr das Schwitzen in der Sauna, dafür reist sie immer mal wieder nach Finnland. Sitzt Terpoorten in einem Film wie einst in “Ghost”, dann muss sie den Saal an den traurigen Stellen verlassen, weil sie mit ihrer “Schluchzerei” alles übertönt.

Schwierigkeiten hat sie auch, wenn sie rechts und links unterscheiden muss. Fast wäre sie deswegen durch die Autofahrprüfung gesaust. Angst machen Terpoorten auch Menschenansammlungen, Freude aber Teller voller Spaghetti Napoli. Sie isst auch gerne Zopf, wenn ihn jemand anderer gebacken hat, denn “ein Zopf geht mir nie auf”.

Richtig gefürchtet aber ist die Schauspielerin für ihre “Telefonstreiche”. “Alle mussten schon dran glauben: Grossmutter, der Nachbarsjunge und mein Schwager.” Bei ihm habe sie sich als Russin ausgegeben, die ihm am Oktoberfest angeblich sehr nahe gekommen sei. “Er war ganz verwirrt, es war herrlich!”

(SDA)


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