Barcelona scheitert im Viertelfinal an Juventus

Dani Alves und Juventus Turin verteidigen gegen den FC Barcelona den 3:0-Vorsprung aus dem Hinspiel
Dani Alves und Juventus Turin verteidigen gegen den FC Barcelona den 3:0-Vorsprung aus dem Hinspiel © KEYSTONE/AP/EMILIO MORENATTI
Der FC Barcelona verpasst im Viertelfinal der Champions League gegen Juventus Turin ein weiteres Wunder. Barcelona trennt sich gegen Juventus im Rückspiel torlos 0:0. Monaco gewinnt gegen Dortmund 3:1 und zieht ins Halbfinale ein.

Nach dem 0:3 aus dem Hinspiel verpasste der FC Barcelona beim 0:0 im Rückspiel gegen Juventus Turin im Camp Nou ein weiteres Fussballwunder. Dem Team von Luis Enrique, das im Achtelfinal gegen Paris Saint-Germain noch ein 0:4 wettmachen konnte, fehlte zum neuerlichen Wunder gegen Juventus Turin einiges.

Wie erwartet zeigten sich die Turiner gegen den FC Barcelona in der Defensive abgeklärter als noch Paris St Germain in den Achtelfinals. Zudem liessen die Spanier in der ersten Halbzeit ihre wenigen Chancen ungenutzt verstreichen. Sinnbildlich war eine Szene in der 18. Minute, als Lionel Messi den Ball aus aussichtsreichster Position mit seinem starken linken Fuss einen Meter am Tor vorbeischoss.

In der zweiten Halbzeit verstärkten die Katalanen ihre Offensivbemühungen zwar weiter, fanden aber in der massierten Juventus-Abwehr weiterhin kein Loch. Während für Barcelona wie schon in der letzten Saison im Viertelfinale Schluss ist, steht die Juve im Halbfinal der Königsklasse.

Dortmund scheidet aus

Nach Bayern München scheidet mit Borussia Dortmund auch das zweite deutsche Team im Viertelfinal der Champions League aus. Die Borussia konnte gegen Monaco eine 1:2-Hypothek aus dem Hinspiel nicht wettmachen. Die Borussia verliert in Monaco mit 1:3. Bereits in der 3. Minute brachte Monacos Juwel Kylian Mbappé seine Farben in Front. Der 18-Jährige schaltete nach einem Abpraller bei BVB-Goalie Roman Bürki am schnellsten und schoss seinen fünften Champions-League-Treffer im siebten Spiel.

Dortmund fand auf den frühen Rückstand beinahe eine passende Antwort; beim Freistoss von Nuri Sahin in der 14. Minute stand einzig der Pfosten dem Ausgleich im Weg. Nur drei Minuten später schmälerte Falcao die Hoffnungen des Vierten der Bundesliga mit seinem Kopfball zum 2:0 weiter. Zwar fing sich die Mannschaft von Thomas Tuchel und erzielte in der zweiten Halbzeit durch Marco Reus (48. Minute) den Anschluss, mehr lag für die Gelben aber nicht mehr drin. In der 81. Minute war es Monacos Valere Germain vorbehalten, nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung zum 3:1-Schlussstand einzuschiessen.

Mannschaftsbus der Dortmunder aufgehalten

Ein fahler Nachgeschmack aus Sicht der Deutschen bleibt auch nach diesem Viertelfinal-Duell. Nachdem das erste Aufeinandertreffen nach einem Anschlag auf den Mannschaftsbus der Borussia verschoben werden musste, wurde das Rückspiel mit fünf Minuten Verspätung angepfiffen, weil monegassische Polizei den Dortmunder Mannschaftsbus ohne Angaben von Gründen vom Hotel verspätet hatte losfahren lassen. Die Viertelstunde, die die Mannschaft im stehenden Bus gesessen habe, habe dafür gesorgt, «dass keiner mehr an Fussball gedacht hat», sagte ein verärgerter Thomas Tuchel gegenüber dem TV-Sender Sky.

(SDA)


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