Barnetta: “Nati ist für mich kein Thema mehr”

Tranquillo Barnetta fühlt sich in den USA wohl.
Tranquillo Barnetta fühlt sich in den USA wohl. © AP Photo/Ted S. Warren
Der St.Galler Fussballprofi Tranquillo Barnetta hat sich nach anfänglichen Verletzungsproblemen gut in den USA eingelebt: Ein Tor und zwei Assists in den letzten fünf Spielen für Philadelphia Union – und zuletzt trug er gar die Captain-Binde. Schafft er es nun ins Schweizer EM-Kader?

Barnetta bezeichnet das Verhältnis zu Nati-Trainer Vladimir Petkovic als gestört. Für Tranquillo Barnetta ist das Thema Nationalmannschaft durch: Er rechnet nicht mehr mit einem EM-Aufgebot: “Ich habe nichts mehr von Petkovic gehört und von daher ist das für mich kein Thema mehr. Es ist eine alte Geschichte und ich konzentriere micht nicht mehr darauf”, sagt der St.Galler gegenüber Eurosport.

“Kein Angebot von Leicester”

Auch zu den Gerüchten um einen Wechsel zu Leicester City im letzten Sommer nimmt Barnetta Stellung: “Wir hatten Gespräche, aber eher im Anfangsstadium. Es war nicht so, dass ich da ein Angebot vorliegen gehabt hätte.”

Zu seinem Abenteuer in der US-Liga meint der St.Galler, dass das Niveau doch nicht so tief sei, wie häufig angenommen. “Physisch und vom Tempo her können wir gut mit der Bundesliga mithalten. Taktisch und technisch sind wir natürlich schon noch ein bisschen hinten dran”, sagt Barnetta.

Rückkehr nach St.Gallen

Für Barnetta ausschlaggebend beim Wechsel zu Philadelphia war, dass alles komplett neu ist. Die Fans seien immer positiv. “Man hat einen ganz anderen Druck, weil man nicht absteigen kann. Ausserdem wird man in der Stadt nicht erkannt, man wird in Ruhe gelassen”, sagt Barnetta im Eurosport-Interview.

Und wie schon bei jedem früheren Interview betont Quillo einmal mehr, dass er seine Karriere gerne beim FC St.Gallen beenden will: “Wann das sein wird, weiss ich noch nicht.”

(red.)


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