Unglücksbauer aus Gachnang erhält grosse Unterstützung

Vor genau einem Monat begannen die ersten Kühe auf seinem Hof in Gachnang TG zu sterben. Wegen eines Kadavers im Futter starb die Hälfte seiner Tiere. Jetzt schaut der Bauer Fritz Stettler hoffnungsvoller in die Zukunft. Dank vieler Spenden kann er aufatmen.

“Wir erhalten täglich Telefone und Mails, in denen uns Leute ihr Mitleid ausdrücken”, sagt Bauer Fritz Stettler. Sechzig Kühe hat er Anfang April verloren. Bis heute sind immer noch einige Kühe krank und könnten sogar sterben. “Eine Kuh ist eigentlich fit, sie kann nur nicht aufstehen. Wahrscheinlich wird sie es nicht schaffen”, meint der Bauer. Alle Kühe wurden in den letzten Wochen gegen das Gift geimpft. Fritz Stettler hofft, dass so nicht noch mehr Kühe erkranken. Dies kann allerdings immer wieder passieren, falls wieder ein Tier in seine Mähmaschine und so ins Futter gelangt.

“Einmal im Leben reicht eigentlich, aber man kann nie wissen. Ich schaue positiv in die Zukunft. Das Leben geht weiter”, sagt Fritz Stettler optimistisch. Auch dank der vielen Spenden geht es ihm wieder besser. “Mit so viel Solidarität hätte ich nicht gerechnet”, meint der Bauer. Einen Betrag will er aber nicht nennen.


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