Bauernverband will Todesfallen abbauen

Pro Jahr sterben alleine im Kanton St.Gallen mindestens 30 Tiere, weil sie sich in ungenutzten Stacheldrähten verfangen. Dagegen will der Bauernverband etwas unternehmen.

«Heute braucht man keinen Stacheldraht mehr, sondern nur noch einfache Drähte», erklärt Andreas Widmer, der Geschäftsführer des St.Galler Bauernverbandes, gegenüber TVO. Es gebe viele Zäune, die herumliegen und Tiere unter Umständen tödlich verletzten können. Das Ziel des Bauernverbandes: Alle Stacheldrähte, die nicht mehr genutzt werden, bis Ende Jahr abbauen.

Auch den Jägern kommt diese Aktion zugute. Sie hatten vor einem Jahr ein grundsätzliches Stacheldraht-Verbot sowie die Regel, ungenutzte Weidenzäune innerhalb dreier Tage abbauen zu müssen, gefordert. Wer überflüssige Drähte auf seinem Grundstück feststellt, kann sich beim St.Galler Bauernverband melden.

(red.)


Newsletter abonnieren
8Kommentare
noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel