Bekämpft ein Workout den Kater?

Alkohol und Sport - unter Umständen eine Mischung, die dich fertig macht.
Alkohol und Sport - unter Umständen eine Mischung, die dich fertig macht. © iStock
Um deinen elenden Kater nach dem St.Galler oder dem Churer Fest zu besiegen, könntest du dich richtig auspowern. Oder ist das doch nicht so schlau? Jein, sagt Fitness-Experte Andrej Ammann. 

Du hast gestern einmal wieder zu tief ins Glas geschaut? In der gemütlichen Runde an einem der vielen Feste im FM1-Land die Zeit vergessen und die ganze Nacht durchgemacht? “Ein gewisser Lebensgenuss muss sein”, findet auch Andrej Ammann, Fitness-Coach von Update Fitness. Aber, und das sage er immer zu seinen Athleten, “ein richtig harter Absturz entspricht minus zwei Wochen Training”.

Andrej Ammann trainierte Lauffreudige für den Auffahrtslauf (TAGBLATT)

Andrej Ammann trainierte Lauffreudige für den Auffahrtslauf (TAGBLATT)

Körper verliert an Substanz

Dieses Minus mit einem harten Training nach dem Kater auszugleichen sei aber “nicht schlau”, sagt Andrej Ammann im Interview mit FM1-Moderatorin Rosie Hörler. “Der Körper verliert nach einem langen Ausgang an Substanz.” Das Immunsystem sei ohnehin geschwächt. Ein hartes Training verschlimmere diese Befindlichkeit zusätzlich – “und am Montag erscheint man dann nicht zur Arbeit”. Allerdings seien leichte körperliche Aktivitäten sehr empfehlenswert.

Regelmässigkeit als Schlüssel zum Erfolg

Vielbeschäftigte kommen unter der Woche oft nicht dazu, Sport zu treiben. Bringt es etwas, nur an den Wochenenden zu trainieren? Andrej Ammann glaubt an das Credo “Regelmässigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg”. Komme man nur einmal in der Woche dazu, sich zu bewegen – dafür in regelmässigen Abständen – so sei dies immer noch besser, als sich einmal zu verausgaben und dann aus Erschöpfung wochenlang zu pausieren.

Musik, die “tschädderet”

Dir fehlt es noch an Motivation? Nicht, wenn du die passende Musik auf den Ohren hast. Andrej Ammann wurde in den 70er Jahren geboren und mag deshalb Interpreten wie Queen. Das ist natürlich Geschmacksache. Musik, um zu trainieren, müsse aber auf jeden Fall etwas sein, das ordentlich “tschädderet”, sagt der Fitness-Coach, der auch schon Tanja La Croix trainierte.

(lag)


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