Bericht von Republikanern: Keine Absprachen von Trump und Moskau

Russlands Präsident Vladimir Putin und US-Präsident Donald Trump am G-20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg. (Archivbild)
Russlands Präsident Vladimir Putin und US-Präsident Donald Trump am G-20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg. (Archivbild) © KEYSTONE/AP/EVAN VUCCI
Im US-Wahlkampf 2016 ist es nach Einschätzung einiger Republikaner im Kongress weder zu geheimen Absprachen noch zu einer Zusammenarbeit zwischen dem Lager des US-Präsidenten und Moskau gekommen.

Diesen Schluss zogen die Republikaner des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus am Montag in einem vorläufigen Bericht. Diesen wollen sie den Demokraten des Ausschusses am Dienstag vorstellen.

Der Republikaner Mike Conway sagte, in der ein Jahr dauernden Untersuchung zur Russland-Affäre seien Dutzende Zeugen befragt worden. Der Bericht dürfte das Weisse Haus erfreuen, während die Demokraten im Geheimdienstausschuss des Abgeordnetenhauses vermutlich erbost reagieren werden.

Die Öffentlichkeit wird den entsprechenden Bericht erst zu Gesicht bekommen, nachdem die Demokraten und die US-Geheimdienste ihn eingesehen haben. Fraglich ist, ob Informationen in dem Werk als vertraulich eingestuft werden und daher nicht publik werden dürfen. Es wird erwartet, dass die Demokraten in dem Gremium einen eigenständigen Bericht über die Untersuchung verfassen – und darin zu deutlich anderen Schlüssen kommen.

Die mutmassliche Einmischung Russlands in die US-Präsidentschaftswahl und mutmassliche Absprachen zwischen Präsident Donald Trumps Wahlkampfteam mit Moskau sind Gegenstand mehrerer Untersuchungen. Neben dem US-Kongress prüft auch ein FBI-Sonderermittler die Vorwürfe.

(SDA)


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