Bern reagiert mit 5:2 gegen Fribourg auf den Rückschlag

Kollektiver Torjubel: Berns Spieler freuen sich über das Tor zum 2:0 gegen Fribourg
Kollektiver Torjubel: Berns Spieler freuen sich über das Tor zum 2:0 gegen Fribourg © KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
Leader SC Bern reagiert auf die 1:3-Niederlage vom Dienstag bei den ZSC Lions mit einem 5:2-Heimsieg im Spitzenspiel gegen Fribourg-Gottéron, das erstmals nach vier Siegen wieder verliert.

Die Berner unterstrichen beim achten Erfolg in Serie vor heimischem Publikum einmal mehr ihre Powerplay-Stärke. Sowohl das 1:0 (27.) als auch das 2:0 (33.) erzielten die Ausländer Mason Raymond und Mika Pyörälä in Überzahl. Überhaupt nahm Fribourg im Mitteldrittel zu viele Strafen (6). Auch deshalb war der SCB in den zweiten 20 Minuten deutlich überlegen und hätte noch höher führen müssen.

In den letzten neun Minuten boten die beiden Teams den 17’031 Zuschauern in der ausverkauften PostFinance-Arena ein Spektakel. Fribourg gelang durch Killian Mottet (52.) und Michal Birner (54.) zweimal der Anschlusstreffer, die Berner Reaktion liess jedoch beide Male nicht lange auf sich warten. Das 3:1 von Eric-Ray Blum fiel nur 91 Sekunden nach dem 1:2, in der 57. Minute brachte Thomas Rüfenacht den Titelverteidiger mit seinem elften Saisontor erneut mit zwei Treffern in Führung.

In der 59. Minute machte Mark Arcobello mit einem Schuss ins leere Gehäuse alles klar. Letzterer verzeichnete wie Simon Moser drei Punkte. Moser trug sich in der sechsten Partie hintereinander in die Skorerliste ein. Bern feierte bereits den siebenten Sieg in Folge gegen Fribourg.

Bern – Fribourg-Gottéron 5:2 (0:0, 2:0, 3:2)

17’031 Zuschauer (ausverkauft). – SR Massy/Stricker, Obwegeser/Wüst. – Tore: 27. Raymond (Blum, Haas/Ausschluss Slater) 1:0. 33. Pyörälä (Moser, Ebbett/Ausschluss Meunier) 2:0. 52. (51:16) Mottet (Kienzle, Stalder) 2:1. 53. (52:47) Blum (Untersander, Arcobello) 3:1. 54. (53:10) Birner (Abplanalp, Slater) 3:2. 57. Rüfenacht (Moser, Arcobello) 4:2. 59. Arcobello (Moser, Rüfenacht) 5:2 (ins leere Tor). – Strafen: 4mal 2 plus 10 Minuten (Rüfenacht) gegen Bern, 7mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. – PostFinance-Topskorer: Ebbett; Birner.

Bern: Genoni; Untersander, Blum; Andersson, Gerber; Kamerzin, Krueger; Burren; Bodenmann, Ebbett, Pyörälä; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Raymond, Haas, Scherwey; Berger, Hischier, Randegger.

Fribourg-Gottéron: Waeber; Kienzle, Stalder; Holös, Abplanalp; Glauser, Chavaillaz; Mottet, Slater, Birner; Rossi, Bykow, Cervenka; Fritsche, Meunier, Vauclair; Neuenschwander, Schmutz, Chiquet.

Bemerkungen: Bern ohne Noreau. Fribourg-Gottéron ohne Rathgeb, Sprunger, Schilt, Marchon (alle verletzt), Rivera (gesperrt) und Brust (überzähliger Ausländer). – Pfostenschüsse: 26. Andersson, 36. Untersander. – Timeout Fribourg (35.). – Fribourg von 58:23 bis 58:56 ohne Goalie.

(SDA)


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