Bern zeigt sich von der meisterlichen Seite

Spektakel in Berns Eishockeytempel: Berns Tristan Scherwey (vorne) im Kampf mit Zugs Dominik Schlumpf
Spektakel in Berns Eishockeytempel: Berns Tristan Scherwey (vorne) im Kampf mit Zugs Dominik Schlumpf © Keystone/PETER KLAUNZER
Nach dem blamablen Cup-Out unter der Woche im Tessin gibt der SC Bern in der Meisterschaft die Antwort und gewinnt ein torreiches Heimspiel gegen den EV Zug 7:4.

Nach den beiden Niederlagen in der Meisterschaft gegen Lausanne (2:3 n.V.) und Biel (1:4) am letzten Wochenende und dem Ausscheiden im Cup gegen den NLB-Klub Biasca Ticino Rockets war der dritte Berner Heimsieg Balsam für die Seele des Meisters.

Beim SCB brillierte erneut Topskorer Mark Arcobello mit zwei Toren und einem Assist. Ebenfalls zu überzeugen vermochte die von Alain Berger angeführte dritte Linie, die mit zwei Toren im Startdrittel den Grundstein zum Sieg legte. Das 1:0 nach acht Minuten erzielte Berger mit einem Ablenker selbst, beim 2:0 von Marc Reichert leistete der 25-Jährige Stürmer die herrliche Vorarbeit.

Zug vermochte das Drei-Tore-Polster des Heimteams nach dem Startdrittel durch Topskorer Lino Martschini (25.), Jarkko Immonen (29.) und Raphael Diaz (39.) jeweils zu verkürzen, doch der SCB hatte durch Martin Plüss (26.), Arcobello (34.) und Luca Hischier (44.) stets eine Antwort parat.

Dank dem Sieg distanzierten sich die Berner etwas von der gefährlichen Zone beim Playoff-Strich, während die Zuger im Mittelfeld der oberen Tabelle stecken bleiben.

Bern – Zug 7:4 (3:0, 2:3, 2:1)

15’476 Zuschauer. – SR Koch/Kurmann, Bürgi/Wüst. – Tore: 8. Alain Berger (Kamerzin, Reichert) 1:0. 11. Reichert (Alain Berger, Marco Müller) 2:0. 20. (19:34) Arcobello (Lasch, Moser) 3:0. 25. Martschini (Holden) 3:1. 26. Plüss (Scherwey, Lasch/Ausschluss Nolan Diem) 4:1. 28. Immonen (Senteler) 4:2. 34. Arcobello (Noreau, Moser) 5:2. 39. Diaz (Holden, Immonen/Ausschlüsse Alain Berger, Arcobello) 5:3. 44. Hischier (Arcobello, Moser/Ausschluss Morant) 6:3. 53. Immonen (Klingberg) 6:4. 60. (59:04) Beat Gerber 7:4 (ins leere Tor). – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 Minuten gegen Zug. – PostFinance-Topskorer: Arcobello; Martschini.

Bern: Genoni; Untersander, Blum; Noreau, Beat Gerber; Kamerzin, Krueger; Kreis; Hischier, Martin Plüss, Scherwey; Lasch, Arcobello, Simon Moser; Alain Berger, Reichert, Marco Müller; Gian-Andrea Randegger, Ness, Meyer.

Zug: Tobias Stephan; Helbling, Grossmann; Diaz, Alatalo; Dominik Schlumpf, Geisser; Morant, Erni; Sandro Zangger, McIntyre, Lammer; Martschini, Holden, Suri; Klingberg, Immonen, Senteler; Peter, Nolan Diem, Fabian Schnyder.

Bemerkungen: Bern ohne Macenauer, Ebbett, Rüfenacht, Jobin und Bodenmann, Zug ohne Simon Lüthi (alle verletzt). – Zug von 57:22 bis 59:04 ohne Torhüter.

(SDA)


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