Bernard Fornas tritt bei Richemont als Co-Chef zurück

Bernard Fornas auf einem Bild von 2007, er war früher Chef des Uhren- und Schmuckerstellers Cartier. (Archiv)
Bernard Fornas auf einem Bild von 2007, er war früher Chef des Uhren- und Schmuckerstellers Cartier. (Archiv) © Keystone/SANDRO CAMPARDO
Beim Luxusgüterkonzern Richemont gibt es Veränderungen auf der Chefetage. Der frühere Cartier-Chef Bernard Fornas tritt Ende Monat von seinem Amt als Co-Chef zurück.

Fornas werde als Folge davon auch seine Ämter im Senior Executive Committee und im Group Management Committee niederlegen, er bleibe aber als Non-Executive Director im Verwaltungsrat der Gruppe, heisst es in der Mitteilung vom Freitag. Fornas werde sich an der kommenden Generalversammlung vom 14. September der Wiederwahl stellen.

Bernard Fornas wirkte zusammen mit Richard Lepeu seit April 2013 als Co-Chef und ist im September 2013 auch in den Verwaltungsrat gewählt worden. Zuvor arbeitete er ab 1994 für den zur Gruppe gehörenden Schmuck- und Uhrenhersteller Cartier. Damit bleibt Richard Lepeu nun alleiniger Chef der Richemont-Gruppe.

Im November 2015 hatte bei Cartier Cyrille Vigneron von Stanislas de Quercize die operative Leitung übernommen. Vigneron werde nun ab Anfang April auch im Senior Executive Committee aufgenommen und soll im September in den Verwaltungsrat gewählt werden. Dem Group Management Committee gehört er in seiner Rolle als Cartier-Chef bereits an.

An der kommenden Generalversammlung kommt es noch zu weiteren Veränderungen. Wie Richemont ebenfalls am Freitag mitteilte, wird sich Alain Dominique Perrin nicht mehr zur Wiederwahl stellen. Der gebürtige Franzose gehört dem Verwaltungsrat seit 2003 an. Neu in das Gremium soll hingegen Jeff Moss gewählt werden. Er ist ein Internetsicherheitsexperte und arbeitet aktuell für die US-Behörde Homeland Security Advisory Council.

(SDA)


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