Berner Kantonalbank mit “solidem Ergebnis” trotz tiefen Zinsen

Hanspeter Rüfenacht ist seit 2012 Chef der Berner Kantonalbank. (Archiv)
Hanspeter Rüfenacht ist seit 2012 Chef der Berner Kantonalbank. (Archiv) © Keystone/PHOTOPRESS/MARCEL BIERI
Die Berner Kantonalbank (BEKB) hat im ersten Halbjahr einen Gewinn von 55,4 Millionen Franken erzielt, etwa gleich viel wie im ersten Semester 2015. Die Bank spricht von einem soliden Ergebnis in historisch tiefem Zinsumfeld.

Das Privat- und Firmenkundengeschäft sei weiter gewachsen, teilte die BEKB am Freitag mit. Die Kundenausleihungen erhöhten sich demnach um 781 Mio Franken auf 21,5 Milliarden Franken. Bei den Kundendepots wurde ein Zufluss an Neugeldern von 110,1 Mio Franken erzielt.

Die betreuten Vermögenswerte stiegen auf 20,9 Milliarden Franken. Die Bilanzsumme wuchs um 680,1 Mio Franken auf 28,7 Milliarden Franken.

Der ausserordentliche Ertrag im ersten Halbjahr stamme grösstenteils aus Verkaufsgewinnen von Sachanlagen, schreibt die BEKB. Im Vorjahr hatte die Bank vom Verkauf der Anteile an der Fondsgesellschaft Swisscanto profitiert.

Das historisch tiefe Zinsumfeld verbunden mit Negativzinsen drücke weiter auf die Zinsmarge, stellt die BEKB fest. Sie erwartet bei gleichbleibenden Verhältnissen an den Geld- und Kapitalmärkten ein Jahresergebnis, das leicht unter demjenigen des Vorjahres liegen dürfte.

(SDA)


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